Busfahrer haben es auch nicht leicht

Heute morgen bin ich wieder an einen Spaßvogel geraten. Zu spät aus dem Haus, den Schnellbus verpasst und dem normalen Bus zum Hauptbahnhof hinterher gerannt. Der Fahrer macht noch extra die Tür auf, sagt eswas wie „auf den letzten Metern…“, raunt mir noch ein „Danke schön“ hinterher als ich einen Sitzplatz suche und fährt froh gelaunt weiter.

Ich wäre am liebsten mit meiner Visitenkarte nach vorne gegangen und hätte ihm gesagt, ich suche noch ÖPNV-Mitarbeiter für mein Comedy-Programm im Sommer. Er wäre da genau der Richtige. Ich brauche welche mit Sarkasmus und Zynismus, das Leben ist kein Ponyhof. Leider war es in dem Moment auch nicht mehr spontan und ich kam auch nicht gegen die Beschleunigungskraft von ungefähr 4G an.
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Online-Videorekoder

Ich musste mich ärgern. Als ich eine meiner Lieblingsserien, „Dr. House“, mal wieder vergessen habe in der nächtlichen Wiederholung aufzunehmen. Nachts läuft weniger Reklame, dadurch wird die Aufnahme kürzer. Meist schaue ich zu der Zeit von „House“ nämlich die „Desperate Housewives“, danach „Grey’s Anatomy“ (auch „Grey´s Atonomy“ genannt) und danach bin ich so müde, dass ich eh schon schlafe. Da nützt mein DVB-T-Stick auch nichts, wenn ich den Rechner nicht anschalte und programmiere.

Dumme Sache, das. Was hilft? „House“ auf DVD. Sicherlich. Das ist teuer, dafür solide. Nächste Möglichkeit: Videorekorder. Hallo? VHS? No way. Da bekam ich einen Tipp von einem Kollegen, es gebe Online-Videorekorder.

Diese Angebote sind klare Grauzonen und funktionieren nur durch Ausnutzung von Hintertüren im Urhebergesetz zur Ermöglichung von Privatkopie und Aufzeichnung des Rundfunks. Deswegen verlinke ich nicht direkt auf die Angebote.Weiterlesen »

VW in da house

Bei uns läuft zurzeit ein sehr schöner Werbespot für VW Golf im Fernsehen. Alles drin was ich mag: er ist emotional, hat Witz und eine überraschende Wendung. Der „Love is in The Air“-Spot kommt ursprünglich aus Dänemark Norwegen, bei uns ist dann schließlich noch ein deutsches Nummernschild montiert worden.

Regie: Mathis Fürst, Monster Commercials, Oslo; Agentur: Bates Red Cell, Oslo.

Die Werbeagentur musste den Klassiker von John Paul Young mit einer aktuellen Remix-Version mischen und abstimmen. Den Job übernahm MassiveMusic, die schon Erfahrung mit Musik in Werbung haben, u.a. für Volvo und Nokia. Derzeit im Fernsehen auch mit der EU-Kampagne gegen Rauchen, kürzlich mit der „Adidas +10“-Werbung („Titan, Titan… Ohne Abwehr ist nichts mit Titan“). MassiveMusic zeichnet sich durch hohen „Feel“-Faktor aus.

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BILD verursacht Gehirntumor

Ich bin schon lange Fan von bildblog.de und durch meine Natur als taz-Leser wahrscheinlich auch erklärter Fressfeind der BILD-Zeitung. Aber als ich am Mittwoch (31. Januar) Frühstücksfernsehen im ZDF gesehen habe, konnte ich nicht mehr vor lachen.

Christian Sievers sitzt zusammen mit einem Chefredakteur einer Zeitung und geht die Schlagzeilen der Tageszeitungen durch. Dabei fällt sehr schnell auf, dass BILD mit der Panikmache im direkten Gegensatz zur Aussage anderer Medien oder gar der offiziellen Quelle stand. Herr Sievers sah wirklich für einen Moment überrascht aus.

Ob einem vom Handy jetzt der Kopf abfault, wie es einen die BILD-Zeitung nahe legt oder das Dauertelefonieren gänzlich ungefährlich ist, darüber ist man sich in Expertenkreisen noch nicht sicher. Es wird weiter geforscht.