Reise nach Jerusalem

Florians persönlicher Blog

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Archive for März 2007

Onetimer, Continuous Shots: Filmeinstellungen ohne Schnitt

Posted by Florian - 25. März 2007

Im Kino ist es meistens eine Schlüsselszene, in der es eine lange Kameraeinstellung ohne Schnitt gibt. Dass diese „Continuous Shots“ sehr kompliziert und aufwändig sind, kann einem auffallen wenn man mal ein „Making of“ gesehen hat. Eine Szene, die 10 bis 30 Sekunden lang ist, muss mehrfach gedreht werden weil der Darsteller den Text vergessen hat, im Hintergrund jemand hustet oder die Kameraeinstellung verrutscht.

Bei einem Onetimer muss alles sitzen. Die gesamte Szene wird minutenlang gedreht, die Kamera, meist eine Steadycam, bewegt sich durch das Set und vor, neben und hinter der Linse warten Darsteller auf den passenden Einsatz. Hochkonzentriertes Kino. Das erinnert fast an klassisches Theater, bei dem man auch nicht nach einem Versprecher noch mal neu anfangen kann. Dafür bewegt sich auf der Theaterbühne auch nicht der Zuschauer wie die Kamera nah am Geschehen.

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Google und BMW: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich

Posted by Florian - 24. März 2007

Vor einem Jahr hat die Suchmaschine Google noch alle BMW-Seiten aus dem Index verbannt, da die Webdesigner des bayerischen Autoherstellers verbotene bzw. unlautere Mittel zur Optimierung des Google-Indexes eingesetzt haben. BMW sah das relativ gelassen und es haben sich schnell die Wellen geglättet.

Interessant, dass BMW jetzt ausgerechnet mit Google-Maps eine technische Partnerschaft eingeht, bei der BMW-Fahrer eine Adresse aus Google-Maps in ihr Navigationssystem senden können. Die Route wird allerdings immer noch lokal im Auto berechnet, auch der Weg vom Car-Navigation zurück auf die Google-Server ist zunächst nicht vorgesehen.

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Feuerwehr mit neuen Kennzeichen

Posted by Florian - 24. März 2007

Nachdem kürzlich die Polizei-Fahrzeuge in Nordrhein-Westfalen ein landesweites Kennzeichen bekommen haben, damit man die geleasten Fahrzeuge austauschen kann, bekommen die Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge in Essen ein neues, „normales“ Kennzeichen. Diese Regelung betrifft alle Kommunalfahrzeuge ab sofort.

Interessant die Wortwahl in der Pressemeldung: „Damit Feuerwehrautos auch weiterhin auf den ersten Blick als solche zu erkennen sind, bleibt es bei roter Lackierung und blauen Lampen auf dem Dach und in der Fahrzeugfront.“ So schön ich mir grüne, gelbe oder blaue Fahrzeuge vorstellen kann (es gibt ja bereits blaue Einsatzfahrzeuge) wer denkt sich sowas aus, dass Feuerwehr nicht mehr rot sein soll?

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Möglicher Bombenfund am Hauptbahnhof in Essen

Posted by Florian - 20. März 2007

Als ich vor einer Stunde um 19:00 Uhr am Hauptbahnhof angekommen bin, liefen schon viele Pendler telefonierend mit einem Handy herum. Auf dem Weg zum Bus habe ich dann gesehen warum: Der Bahnhof ist weiträumig abgesperrt.

Die Vorder- und Rückseite des Bahnhofs, die Untertunnelung und der U-Bahnbereich sind durch Polizei und Wachschutz abgesperrt. Laut Aussage einer Polizistin ist ein verdächtiger Koffer gegen 17:30 Uhr gefunden worden. Eine Stunde später hat ein Spezialkommando den Koffer näher untersucht.

Update (21.03.2007, 9:00 Uhr): Weder Bundespolizei noch Feuerwehr oder Polizei Essen haben Pressemeldungen über den Vorfall veröffentlicht. Da es zu keiner Detonation kam, ist der Fund entweder harmlos oder entschärft worden. Pressemittelungen werden möglicherweise aus ermittlungstaktischen Gründen zurück gehalten.

Update (24.03.2007, 23:00 Uhr): Immer noch keine offiziellen Meldungen. Wenigstens wildbits hat darüber gebloggt, sonst würde ich meinen, ich hätte geträumt.

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Der „Flock“ Browser

Posted by Florian - 20. März 2007

Flock findet wenig Beachtung – zu unrecht wie ich finde. In der schönen Web 2.0 Welt des „Loser Generated Content“ bedient man seinen Blog, seine Foto-Galerie und seine News-Feeds möglicherweise mit mehreren, spezialisierten Programmen. Der Browser kann zwar Grundfunktionen anbieten, geht aber weit nicht so gut wie ein richtiger RSS-Reader oder Flickr-Uploader, zum Beispiel.

Flock wie Flickr

Meine persönliche Lieblingsfunktion bei Flock ist die Verwaltung der Flickr-Bilder. Man kann sich einzelne Foto-Strecken, ob die eigene oder die jemand anderen, in einer speziellen Foto-Leiste im Browser anschauen, die Fotos dort auch per Drag-and-Drop ins Browserfenster ziehen und so zum Beispiel Links setzen oder der Bild im Blog einbinden.

Ein Uploading-Modul ist auch schon eingebaut, sodass man sehr schnell und einfach lokale Bilder mit Tag, Beschreibungen und Benutzerbeschränkungen belegen und hochladen kann. Man kann Freunde definieren, deren Fotos dann überwacht werden. Man wird benachrichtigt wenn neue Fotos hinzugekommen sind.

Es arbeitet nicht nur mit Flickr zusammen, direkt eingebaut ist auch die Schnittstelle zu Photobucket.

Flock wie Blog

Man kann auch seinen Blog ganz einfach mit Flock pflegen. Dabei ist es egal ob es ein WordPress, TypePad, Movable Type oder LiveJournal Blog ist, es werden ein halbes Dutzend Schnittstellen unterstützt.

An jeder Stelle kann man in einer Webseite die Funktion „Blog this“ aufrufen und über die aktuelle Seite schreiben. Es gibt eine WYSIWYG-Ansicht und man hat Einblick in den Quellcode.

Die Ansicht orientiert sich bei mir passenderweise an WordPress. Schön, dass mein Blog auch auf WordPress basiert.

Flock wie Feed-Reader

Es Modul, das dem Sage-AddOn von Firefox ähnelt, zeigt in einer Zwei-Spalten-Ansicht die abonierten RSS-Feeds an. Man kann die einzelnen News als gelesen markieren oder auch über sie bloggen.

Die Feeds lassen sich in verschiedene Verzeichnisse ablegen, die man sich thematisch anlegen kann. Wenn man ein Verzeichnis anwählt, werden die neuesten Nachrichten der im verzeichnis enthaltenen Feeds angezeigt.

Flock wie Firefox

Flock basiert in der Technik auf dem Mozilla-Browser Firefox. Allerdings werden nicht alle Themes und AddOns unterstützt. Aber wofür braucht man noch mehr AddOns wenn das wichtige schon enthalten ist.

Habe ich erwähnt, dass die eingebaute Suche in Flock erweitert ist und die History, die Lesezeichen und das Web gleichzeitig durchsucht und Ergebnisse während des Tippens anzeigt?

Flock ist zurzeit in der Version 0.7.11 verfügbar, der vor kurzem die selben Security-Patches erhalten hat wie Firefox 2.0.0.2. Mehr zu Releases und zum Download unter www.flock.com.

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Kunststücke eines Stubentigers

Posted by Florian - 17. März 2007

Unser Kater kann Kunststücke: Schlafen, fressen, vor Fliegen lauern. Aber ein besonderes Kunststück war der Knaller. Ist mir heute wieder beim Hot-Dog essen eingefallen, da wir einmal das Würstchenglas auf dem Küchentisch vergessen haben.

Dieser freche Kater ist also auf dem Küchentisch während wir im Wohnzimmer sind. Ein dumpfer Knall, wir schauen uns an. Nach ein paar Schreck-Momenten gucken wir in der Küche nach und können nicht mehr vor Lachen.

Da Kater nicht gelernt haben, aus dem Glas zu essen, muss das Essen aus dem Glas. Der Kater nicht dumm, schiebt das Glas zum Rand, weiter, noch weiter, und das Glas fällt nach unten. Bis dahin mag der Kater geplant haben, aber leider nicht mit diesem physikalischem Grundsatz: Das Toastbrot fällt immer auf die belegte Seite.

Das Glas hat sich beim Sturz tatsächlich um 180 Grad gedreht und kam genau auf der Öffnung auf. Der Kater stand davor, wunderte sich. Glas unten… und die Wurst? Das Glas auf dem Kopf, das Wasser ausgelaufen und die Wurst wie im Gefängnis hinter Glas. Die ganze Mühe ganz umsonst.

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Ich bin krank

Posted by Florian - 16. März 2007

Zurzeit liege ich zu Hause entweder auf der ausgezogenen Couch oder im Bett. Der Arzt hat mich mit grippalem Infekt (der nette Name für „Erkältung“) krank geschrieben. Und ich verstehe gar nicht, warum manche Leute Drogen nehmen. Den Zustand kann man so leicht selbst herstellen.

Allerdings wache ich mit Vorliebe um drei Uhr nachts auf und wundere mich, wie ich hier hin gekommen bin und warum die Uhr auf drei steht. Wie „Täglich grüßt das Murmeltier“, nur ohne „I Love You, Babe“. Ich bekomme dann einen trockenen Mund und trinke zwei Flaschen Wasser auf Ex und schaue 3sat bis ich wieder schlafen kann.

In der Nach darauf habe ich erst etwas wildes geträumt. Eine Sinuskurve. Weiß auf schwarzem Grund. Ich kuschele mich an meine Freundin, die mich auch nicht wärmen kann. Ich friere. Und sitze draußen. Im Sandkasten spiele ich mit Bauklötzen. Ich stapele die nicht suber übereinander und denke über einen Algorithmus nach, mit dem ich die Steine in Annäherung an Winkel und Ausrichtung mit einem Programm in die richtige Form bringen kann. Kurz darauf wache ich auf und friere immer noch, obwohl ich eine dicke Decke über mir und die Raumtemperatur nahe der zwanzig Grad habe. Nach einer flüssigen Saune (Erkältungsbad) geht’s weiter in den nächsten Fiebertraum.

Wir sind dazu übergegangen, die Flaschen zu kennzeichnen, an denen ich getrunken habe. Es macht eigentlich keinen Unterschied, da ich früher oder später ohnehin alle austrinke. Wo geht das ganze Wasser hin? Je mehr ich darüber nachdenke, möchte ich es gar nicht so genau wissen.

Mein Kater meidet mich. Obwohl das faule Vieh den halben Tag pennt und in der anderen Hälfte das Essen einfordert, scheine ihm nicht Geheuer zu sein. Wahrscheinlich riecht er, dass ich krank bin. Ob kranke Tiere in seiner Gruppe ausgegrenzt und getötet werden? Sind wir Menschen anders?

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Für ein besseres Mundgefühl

Posted by Florian - 11. März 2007

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass mein Mundgefühl nicht optimal ist. Das Hautgefühl ist entspannt als ich mit meinem Augengefühl am Hauptbahnhof von Düsseldorf mehrere Werbestudenten entdeckt habe, die mir ungefragt mehrere Mini-Päckchen mit Lutschbonbons gegeben haben, ähnlich wie die Produktproben letztens. Auf dem Weg vom Gleis zum Ausgang habe ich dann durch 4 Werbe-Engel mehr als 8 Packungen bekommen.

Was ist dran am Mundgefühl? Ich muss als Mann wahrscheinlich sensibler werden. Da kannte ich nur das flaue Gefühl nach erklecklichem Alkoholkonsum, der sich einstellt, wenn man sich den Abend nochmal „durch den Kopf gehen“ lassen muss. Oder man sich seit zwei Tagen nicht die Zähle geputzt hat. Beides kommt bei mir selten vor, aber vielleicht kann man das schlechte Mundgefühl auch bekommen wenn man es sich einreden lässt.

Was ist dran am Bonbon? Es ist ziemlich klein, vergleichbar mit „Fishermen’s Friends“. Kein Zucker, das kennen wir von den „Zahlpflege“-Produkte ja schon. Das nicht alles zahnfreundlich ist, was keinen Zucker erhält, soll jetzt als allgemein bekannt gelten und wird nicht weiter besprochen. Was „Mikrogranulate“ in einem Bonbon zu suchen haben, kann ich nicht ganz durchblicken. Wenn ich Scheuermilch trink, habe ich einen ähnlichen Effekt? Es soll die Zunge putzen, genau wie die wellige Unterseite des Bonbons.

Ohne eine in wissenschaftlichen Tests (dermatologisch geprüft?) bewiesene Wirkung (die auch andere Produkte auf dubiose Weise vorschieben) vorwegzunehmen, muss ich sagen, dass mein persönlicher, subjektiver Eindruck nicht zufriedenstellend ist. Der Geschmack ist definitiv schwach, was an den Zuckerersatzstoffen liegen kann. Die raue Fläche hat bei mir für kein besseres Mundgefühl gesorgt, was unter Umständen daran liegt, dass ich unsensibel dem Mundgefühl gegenüber bin.

Alles in allem würde ich mir die Bonbons nicht kaufen. Die sind überflüssig wie Calgonit oder Wasser-Verbesserer. Wenn mir schon keine Wirkung auffällt, sollte wenigstens der Geschmack stimmen. Wer Interesse an Gratis-Proben hat, ich kann noch welche Verschicken. 😉

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Werbe-Blitzkrieg von Toyota: Sehet da, der Auris

Posted by Florian - 7. März 2007


Die Leuchtreklame wirkt vor allem nachts.

Hast du auch schon den neuen Auris gesehen? Den Wagen an sich wahrscheinlich nicht, aber die Plakate. An der Werbung kommt man zurzeit nicht vorbei. Toyota hat deutschlandweit alle verfügbaren Plakatwände, Litfaßsäulen, Lichtwerbeträger und Wartehäuschen gemietet, die man kriegen konnte.


Benachbarte Plakatwände werden zusammengelegt.

In Zahlen sind das etwa 200.000 Objekte von ungefähr 400.000 möglichen. Teilweise wurden auch bauliche Maßnahmen durchgeführt um der Kampagne noch mehr Attraktivität zu liefern: Benachbarte Plakatwände wurden zusammengelegt. Die ohnehin schon auf Zusammenhalt konzipierten Motive konnten so lückenlos zusammengefügt werden; die begrenzenden Plakat-Umrandungen wurden entfernt. Die Plakat-Aktion kostet ru8nd gerechnet 30 Millionen Euro und ist auf 10 Tage angelegt.

Es gibt keinen Ort mehr in einer Innenstadt, an dem man nicht auf die Auris-Plakate gucken kann. Dabei ist die Aussage der Werbung sehr dünn: „Schaut da, der neue Auris“. Wenn man ihn sich dann anschaut, bekommt man einen schwarz-glänzenden Wagen in der Wüste zu sehen, der von Bungee-Springern, Gassi-gehenden Männern und deren Schäferhund, Fahrradfahrern, älteren Männern auf einer Parkbank und anderen Menschen und Objekten angesehen wird. Ein Auto in der Wüste mit Parkbank? OK, man soll sich auch nur den Wagen anschauen.


Flächendeckend werden Haltestellen ausgestattet.

Durch die Radio-Reklame, die es auch noch gibt, bin ich dann darauf gekommen, dass es mehr geben muss. Vielleicht sogar Inhalt, Fakten. In einigen der zusammengestellten Plakaten (nicht in den Einzel-Plakaten) sind Begriffe „versteckt“. Sie stehen meist rechts unten auf einem abgesetzten Stern und dort steht dann: „Augen auf: Knieairbag“. Heyo, endlich mal ein Hauch von Information.

Diese Begriffe sind natürlich auch nur Mittel zum Zweck. Wer also dahin gefixt wurde, diese Plakatwände nicht nur nicht mehr ignorieren zu können, sondern sich noch aktiv damit befasst hat, der ist endlich in die Werbefalle gelaufen. Er darf sich die acht unterschiedlichen Begriffe merken und auf der Webseite eingeben um an einem Gewinnspiel um 10 Autos teilzunehmen.


Plakatwände setzen sich aus halben Straßenzügen zusammen.

Das ist freilich auch ein Messinstrument zur Reichweite und Effektivität der Werbung und anschließend darf man den Aspiranten noch mit E-Mails beglücken. Ein Handy-Programm mit dem Gewinnspiel kann man sich auf der Webseite auch bestellen. Wer alle acht Begriffe richtig hat, darf auch das komplette Profil mit Geburtsdatum, Telefonnummer und Anschrift abgeben. Die Daten werden dann auch nur Toyota und allen Händlern (wahrscheinlich denen in meiner Nähe) mitgeteilt, ich darf aber jederzeit kostenfrei widersprechen.

Es ist allerdings nicht vorgesehen, die Daten kostenfrei vorzuenthalten, es ist alles Pflicht. Die Telefonnummer vom nützlichen Service, der Werbeanrufe abwimmelt, Frank geht ran, ist leider schon eingetragen. Es kann übrigens auch nicht nachgewiesen werden, dass die Äußerung von Renate Künast als Vorstufe dieser Werbeaktion gelten kann: „Kauft Toyota!“

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Verkaufsoffener Sonntag in Rüttenscheid

Posted by Florian - 6. März 2007

Männer kaufen nicht gern ein. Das ist ein Fakt. Wenn wir einkaufen, dann gezielt, schnell und effektiv. Rein, Lage sondieren, Opfer fokussieren, jagen, erlegen, bezahlen und ab nach Hause. Mehr Zeit für die Playstation.

Frauen – ich denke, es ist schon fast bewiesen – haben einen komplett anderen Bezug zum Einkaufen. Es ist Entspannung, soziale Pflege und man kann sich alles so schön genau angucken. Gerade wenn man meint, die Frau würde den laden verlassen, taucht unvermittelt auf der linken Seite eine Sonderfläche auf, die eine magische Anziehungskraft besitzt wie ich sie sonst nur bei Kindern im „Toys-R-Us“ gesehen habe.

Am vergangenen Sonntag war ein verkaufsoffener Tag in einem Stadtteil von Essen, Rüttenscheid. Ein Feiertag, könnte man meinen. Solche verkaufsoffenen Sonntage sind, wenn ich richtig informiert bin, auch an feiertagsähnliche Daten gebunden. Irgendeinen Anlass braucht man. Ich weiß den Anlass nicht, aber es schien die Sonne, es war ein richtiger Frühlingstag und Rüttenscheid war auf den Beinen.

Zunächst fand ich das auch ganz lustig, es waren Straßenmusiker unterwegs von der Blaskapelle bis zur brasilianischen Trommlergruppe. Und die Läden sind so schön klein. Und die Sachen sind alle so putzig. Nach einer Stunde hatte ich eigentlich schon genug. Dann kam Douglas (der auf der rechten Seite, auf der linken Seite gibt es noch einen Douglas und eine weitere Parfümerie) und meine Freundin war für eine halbe Stunde mindestens in dem Laden. Ich ging raus und stellte mich neben dem Baum. Ich hoffe, es war ein Baum und nicht ein weiterer Mann, der bereits Wurzeln geschlagen hat. Sie kam raus mit einer Pröbchenflasche und freute sich, dass die nur drei Euro kostet.

In einem anderen Laden gab es eine lächerlich kleine Schale (Schälchen wäre übertrieben, es muss noch kleiner sein), die mit einer Samtschicht überzogen ist. Angeblich spülmaschinenfest, mal sehen. Kostenpunkt sechzehn Euro. Niemand hat gesagt, dass guter Geschmack nicht teuer ist.

Nach etwa drei oder vier Stunden durfte ich dann nach Hause. Bitte keine verkaufsoffenen Sonntage in den nächsten Wochen.

Infos über verkaufsoffene Sonntage in Essen-Rüttenscheid unter igruettenscheid.de.

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Cabriofahrt

Posted by Florian - 5. März 2007

Gestern war der erste vernünftige Tag, an dem man mit dem Cabrio cruisen kann. Die Tour ging über Essen, Hattingen, Velbert und zurück. Durch Bergstraßen, über Feldwege, vorbei an Pferden und Motorrädern.

Heute gibt es wieder Regenschauer, Hagel, Wolken; aber auch Sonne. Typisches April-Wetter.

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