Onetimer, Continuous Shots: Filmeinstellungen ohne Schnitt

Im Kino ist es meistens eine Schlüsselszene, in der es eine lange Kameraeinstellung ohne Schnitt gibt. Dass diese „Continuous Shots“ sehr kompliziert und aufwändig sind, kann einem auffallen wenn man mal ein „Making of“ gesehen hat. Eine Szene, die 10 bis 30 Sekunden lang ist, muss mehrfach gedreht werden weil der Darsteller den Text vergessen hat, im Hintergrund jemand hustet oder die Kameraeinstellung verrutscht.

Bei einem Onetimer muss alles sitzen. Die gesamte Szene wird minutenlang gedreht, die Kamera, meist eine Steadycam, bewegt sich durch das Set und vor, neben und hinter der Linse warten Darsteller auf den passenden Einsatz. Hochkonzentriertes Kino. Das erinnert fast an klassisches Theater, bei dem man auch nicht nach einem Versprecher noch mal neu anfangen kann. Dafür bewegt sich auf der Theaterbühne auch nicht der Zuschauer wie die Kamera nah am Geschehen.

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