Reise nach Jerusalem

Florians persönlicher Blog

Urlaub bei Freunden… Oberitalien

Posted by Florian - 10. Juli 2007

In den letzten vierzehn Tagen habe ich Urlaub mit dem Cabrio in Oberitalien gemacht. Genauer gesagt habe ich den Gardasee (Lago di Garda), Lago Maggiore, Venedig und Verona besucht. Zum Comer See kam ich leider nicht, dazu vielleicht später.

Um möglichst früh am Tag durch die Schweizer Alpen zu fahren, haben wir in Offenburg übernachtet. Der Gotthard-Pass ist sehr gut ausgebaut und auch gut zu finden. Wenn man den Autos und Hinweisschildern folgt, kommt man irgendwann über Kopfsteinpflaster. Später dann zu einem Plateau auf 2100 Meter Höhe, wo es entweder nach Italien oder in die Schweiz geht. Dort gibt’s auch Buden mit Bratwurst für fünf Euro und Tinnef zu kaufen.

Der Italienische Verkehr ist besser als sein Ruf. Wild hupende und gestikulierende Autofahrer findet man offenbar eher in Metropolen als auf Landstraßen und Autobahnen. auffällig sind nur die regelmäßigen „Jumpstarts“ nach jeder Maut-Station. Aus bis zuzwanzig nebeneinander liegenden Maut-Kästchen starten autos mit Vollgas um die besten Positionen auf der danach dreispurigen Autobahn zu bekommen. Das generelle Tempolimit auch 130 km/h wirkt dabei sehr entspannend, da man Rasern nicht ständig Platz machen muss.

Am Gardasee angekommen, kann man schon das typische Klima der Lombardei erleben. Es richt würzig nach Kräutern, Wasser und Olivenbäumen. Das Wetter war durchgängig heiß, was zwischen 30 und 35 Grad am Mittag im Schatten bedeutet. Regen habe ich dort nicht erlebt.

Wir haben „Ferien auf dem Bauernhof“ gemacht, wie man „Argo Tourismo“ am ehesten übersetzen kann. Allerdings darf man nicht an hiesige Bauernhöfe denken. Das Anwesen lag direkt in den Berg gebaut, die Anfahrt für’s Auto war so breit wie der Wagen plus 30 Zentimeter und hatte eine Steigung von mindestens 10%und einige netter Kurven. Man hupt vor jeder Kurve um Entgegenkommende zu warnen.

Von Bauernhof war wenig zu spüren; die Ferienwohnung liegt ca. 80 Höhenmeter über dem See. Man muss gut zu Fuß sein. Tiere grasen vereinzelt in etwas Entfernung, wir hatten einen eigenen Grill, Liegen, Satelliten-TV, Bügeleisen, Waschmaschine, Gas-Herd, etc. Es war eine komplette Wohnung.

Allerdings sollte man ein paar Brocken italienisch sprechen können. Nicht alle können unbedingt deutsch oder englisch. Nach ein paar Tagen hat man die nötigsten Vokabeln allerdings aufgeschnappt. Ein Touri-Kurs Italienisch kann allerdings einige Peinlichkeiten am Anfang vermeiden.

Der Gardasee an sich ist sehr klar und sehr sauber. Ab fünf Meter Tiefe hat er Trinkwasserqualität. Leider sind schöne Strände rar gesät und sind meistens Kieselstrände mit spitzen Steinen im Wasser; Wasseschuhe nicht vergessen, kann man auch dort kaufen. Windsurfen und Segeln macht sehr viel Spaß.

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