Reise nach Jerusalem

Florians persönlicher Blog

Burnout Dominator für PS2

Posted by Florian - 28. Juli 2007

Eigentlich hatte ich die Playstation wegen Singstar gekauft. Allerdings möchte auch mein Adrenalin-Daumen bedient werden, deswegen hatte ich vor längerer Zeit „Burnout 3: Takedown“ in der Platinum-Edition für zwanzig Euro gekauft. Aber jetzt muss etwas Neues her: Burnout Dominator!

Also bei Amazon für zwanzig Euro gekauft. Riesen Preis für ein fast brandneues Spiel! Das Spielprinzip hat sich nicht großartig geändert: Man bekommt einen Bonus für rücksichtsloses und gefährliches Fahren: Gegner rammen, im Gegenverkehr fahren, Zivilfahrzeuge schneiden, durch die Kurve schleudern. Damit baut man einen Boost-Balken auf, den man dann für extra schnelle Zeiten nutzen kann. Ist der Boost aufgebraucht, ist es ein Burnout.

Im Gegensatz zu frühren Teilen, findet die Weltmeisterschaft nicht auf einer Weltkarte statt. Vielmehr muss man verschiedene Serien bewältigen, in denen zwölf immer ähnliche Wettbewerbe gemeistet werden müssen. Beim Zeitfahren muss man die Strecke ohne Gegner möglichst schnell absolvieren. Road Rage ist mein spezieller Favorit, man erntet Punkte für das von der Strecke rammen der Gegner. Near Miss-Rennen, Maniac und Burnout-Rennen fokussieren auf gefährlichen Fahrstil, wo man wahlweise für das Schneiden der Zivilfahrzeuge, für möglichst viele Burnouts oder für alles zusammen belohnt wird – ohne Gegner. Ein Rennen und Tunier funktioniert dann ähnlich wie normale Rennspiele: Der erste im Ziel gewinnt. Allerdings liegt meist der vorn, der am rücksichstlosesten fährt.

Hat man eine Serie fast abgeschlossen, kann man das jeweilige Dominator-Rennen fahren um den freigeschalteten Wagen in der späteren Dominator-Serie einsetzen zu können. Wagen werden durch bestimmte Rennen in der Serie nach und nach freigeschaltet, indem man Aufgaben löst wie lange Drifts, einen bestimmten Wagen rammen, etc.

Die Auswahl der Rennstrecken ist nicht überragend: Man hat fünf oder sechs Szenarien, die in zwei unterschiedlichen Streckenverläufen vorliegen und vorwärts wie rückwärts gespielt werden möchten. Nach der vierten Rennserie kennt man sich in den Strecken blind aus. Die Abkürzungen auf den Strecken müssen besonders freigeschaltet werden: Rammt man einen Gegner in die gekennzeichnete gelbe Absperrung, ist diese freigeschaltet.

Zu den neuen Ideen gehört auch, dass man beim Crash in einem Rennen nicht nur den Wagen während einer Zeitlupe wie von Geisterhand nach rechts oder links bewegen kann und somit einen Gegner mit ins Unglück reißt (Aftertouch) und natürlich Bonus-Punkte bekommt. Ist man nahe einem Gegner, berührt diesen aber nicht, kann man den Crashbreaker auslösen und der Wagen detoniert. Erwischt man den Gegner, hat man wieder vollen Boost; erwischt man ihn nicht, ist der Boost futsch.

Die Musik ist die halbe Miete bei Burnout. Rockige Rockstücke, alternative Alternative-Bands und funkige Mischungen zeichnen die musikalische Unterstützung aus. Leider wie in Vorgängerteilen auch: Keine Musik beim Zwei-Spieler-Splitscreen. Auch seltsam ist, dass von den dreißig Stücken allein ver von Avril Lavine sind: Girlfriend. In der Version in englisch, spanisch, japanisch und mandarin (chinesisch). Einige Stücke kann man auf der Webseite bei ea.com probehören.

Der Mehrspielermodus ist etwas sparsam. Es gibt keinen Online-Modus. Auch bei PSP kann man online nur Strecken laden oder Bestzeiten austausche. Der Party-Modus lässt einen nach dem anderen in verschiedenen Disziplinen (Rennen, Road Rage, etc) antreten, der Splitscreen funktioniert zu zweit simultan.

Wenig innovative Musik, sparsamer Mehrspielermodus, oben drauf noch ein Manko, dass man den Gegenverkehr und Verkehr insgesamt schlecht erkennt. Es gibt einiges an Gegenlicht von der Sonne auf der Straße und gerade in niedrigen Klassen hat der Wagen nicht die Agilität, im letzten Moment auszuweichen. Man gewöhnt sich dran, es ist nicht allzu schlimm.

Der Schwierigkeitsgrad ist ausgewogen und steigt mit jeder Klasse merklich an. Allerdings das „diese Strecke noch“-Suchtpotenzial ist vohanden. Leider kann man den Wagen nur von außen ansehen, was innen stecken mag. Die Unterschiede in Agilität und Spursicherheit werden nicht beziffert, sind aber auch nicht eindeutig spürbar. Die Modelle sehen allerdings klasse aus, genau wie die Strecke, die sehr detailiert gebaut ist.

Burnout Dominator ist nicht überragend, aber es ist eine sinnvolle Erweiterung alter Features. Es stecken weit über 50 Stunden Spelspaß drin, man kann mal eben gegen einen Freund vom Fernseher fahren und die Musik anhören wenn man allein einen Highscore aufstellen will. Beim Preis von zwanzig Euro und bei latenter Raser-Sucht auf jeden Fall kaufen!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: