Reise nach Jerusalem

Florians persönlicher Blog

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Archive for 10. Oktober 2007

HTC Home Customizer

Posted by Florian - 10. Oktober 2007

Nachdem mein neues Super-Handy so schön ist, wollte ich es noch schöner haben. Vor allem fand ich drei Tabs auf dem Home-Screen zu wenig und wollte auch fünf. Alles kein Problem mit HTC Home Customizer.

Zunächst: Installation und Erweiterung der Handy-Software passiert auf eigene Gefahr. Was passieren kann… dazu mehr am Schluß.

Man kann sich aus einem mehr oder weniger großem Fundus an Themen bedienen, die man für verschiedene Komponenten nutzt: Die Icons auf der Home-Seite, die Wetter-Icon, die Uhr und der Hintergrund. Dadurch kann man die Icons etwas iPhoniger machen, was bunter und freundlicher wirkt. Einziger Punkt ist, dass das Tool englischsprachig ist und teilweise Überschriften jetzt auch englisch dargestellt werden. Geschenkt!

Zusätzlich zu den drei Tabs „Home“, „Wetter“ und „Programm-Shortcuts“ kommen jetzt noch „Player“ und „Profil“. Gerade das Profil macht viel Sinn wenn man das Handy schnell leise schalten will, Vibration ein- oder ausschalten muss oder sonst den Klingelton ändern möchte. Wer von Nokia kommt, wird das am meisten mögen.



VORHER NACHHER

Der Player-Tab zeigt den Titel des derzeit im Media-Player gespielten Titels und kann vor- und zurückspulen. Das kann man in TouchFLO auch, aber hier ist es halt im Home-Screen.

Man sollte aber nicht jeden Mist installieren. Mein HTC Touch ist ja von Vodafone und im Programme-Verzeichnis bin ich auf ein Programm „E-Mail-Setup“ gestoßen. Ich bin neugierig und habe es angeklickt und kam auf die Vodafone-Seite, wo ich mit einen Blackberry-Client für mein Gerät runterladen kann. Gesagt, getan, es installiert auch fleißig. Irgendwann kommt etwas länger die Uhr… und ich warte. Der Bildschirm wird schwarz, der Bildschirm wird hell und das Gerät hat neu gestartet. Kennt man von Windows. Dumm nur, dass das Gerät nicht wieder hochfahren wollte.

Der Hardware-Reset ist auch im Handbuch beschrieben, die FAT-Patition wird formatiert und mit einem Image gefüllt und schon hat man ein Handy im Auslieferungszustand. Danke Vodafone! Durch Bekannte habe ich dann erfahren, dass es wohl üblich sein soll und man darf kein ActiveSync aktiv haben und sonstwas, da es sonst abstüzt.

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Endlich deutsches Wörterbuch für Flock

Posted by Florian - 10. Oktober 2007

Nachdem ich mich kürzlich wieder darüber aufgeregt hatte, dass es kein deutsches Dictionary für Flock gibt, sind sie jetzt endlich offiziell erschienen. Am 28. September kam die Liste der Dictionarys.

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Zehn Jahre Winamp, Winamp ferngesteuert

Posted by Florian - 10. Oktober 2007

Ich war ein jung, viel jünger als jetzt, als ich MP3 entdeckt habe. Seit diesen Jahren ist MP3 immer verbunden mit einem Programm: Winamp von Nullsoft. Es konnte anfangs MP3, jetzt ist es ein komplettes Media-Center.

Die heute erschienene Version Winamp 5.5 ähnelt Vorbildern wie iTunes oder AmaroK und hat zum ersten mal ein Ein-Fenster-Konzept, in dem sich die verschiedenen Listen anzeigen lassen. Was ist besondern schön finde, ist die Zusatzsoftware Winamp Remote, die Medien vom heimischen Rechner an alle Geräte streamt, die Internet haben: Meine Wii, mein Handy, wenn ich beim Kollegen bin.

Solche Lösungen gab es früher zwar auch, aber es ist überraschend wie einfach die Einbindung ist. Mit dem Handy im lokalen Netzwerk streamt der Rechner auch nur im lokalen Netzwerk. Videos werden so aufbereitet, dass mein Handy sie anzeigen kann. Über eine Weboberfläche kann ich „wie am Rechner“ auf meine Medien und Playlists zugreifen.

Aber was ist nicht alles in den letzten 10 Jahren passiert:

Mike das Llama hat mich begleitet über die steinige Version 1.x, die auf meinem Pentium 200 MHz lief. Damals, 1997. Man konnte die Software für 10$ kaufen, es lief aber auch so. Shareware, heutzutage vielleicht nicht jedem ein Begriff.

Das Llama hat es in Version 2.x geschafft, die viel flüssiger und stabiler lief. Äußerlich hat sich nicht viel verändert, unter der Haube soll ziemlich alles geändert und optimiert worden sein. Neue Formate wurden unterstützt, es gab auch MP3-Dateiausgabe. Somit hatte man ziemlich billig ein MP3-Konverter an der Hand. 2000 war es der am meisten verbreitete Media-Player. Damals hatte ich auch ein Winamp 2-Skin vom Spiel Counter Strike gemacht, das es heute allerdings nicht mehr gibt.

Als Nullsoft 1999 von AOL aufgekauft wurde, war es mir etwas mulmig. Die eher studentisch organisierte, offene Struktur an losen und festen Mitarbeitern sollte sich einem Medien-Konzern beugen.

Winamp3 war dann schließlich ein CPU-strotzender GUI-Gigant, der mehr Wert auf Aussehen als auf Stabilität lag. Transparenz, stufenloses Zoomen, vektorbasierte Grafik, XML-basierende Skins und interaktive Oberfläche, das war Hauptmerkmal der 3er-Serie. Dass es nicht nur anfangs zu regelmäßigen Abstürzen kam, sei nur am Rande erwähnt. Das Konzeot von mehreren unterschiedlichen Fenstern für Hauptsteuerung, Playlist und Media-Bibliothek hat sich bis jetzt gehalten.

Eine Version 4 gab es nie. Da Version zwei und drei nebeneinander weiterentwickelt wurden, ohne kompatibel zu sein, hat man eine Version 5 herausgebracht (zwei plus drei gleich fünf). Diese hatte allerdings anfangs die Kinderkrankheiten von drei geerbt.

Man merkt an Kindern, dass man alt wird. Oder Filmen. Oder eben Programmen.

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