Reise nach Jerusalem

Florians persönlicher Blog

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Archive for 30. März 2008

Flock 1.1 in deutsch

Posted by Florian - 30. März 2008

Der Community-Browser Flock hat eine neue Minor-Version. Nach nur einigen Wochen kam auch schon die deutsche Lokalisierung. Scheinbar ist englisch sofort bereit, spanisch katalanisch und vielleicht französisch kommt gleich danach und deutsch ist die böse Sprache.

Was die Versionsnummer ausmacht? Es gibt jetzt auch Unterstützung für Webmail-Accounts von Yahoo! und Gmail. Und man kann Bilder jetzt auch zu Picasa hochladen.

Ich verwende Flock immer noch gerne zum bloggen und zum Hochladen von Bildern. Flock ist das beste Programm nach dem offiziellen Flickr-Uploader. Was allerdings immer noch nicht funktioniert ist das übliche: WordPress darf sich die Login-Daten nicht per Cookie merken, das deutsche Wörterbuch ist nicht enthalten und wird regelmäßig deaktiviert, die eingebaute Update-Funktion funktioniert nur wenn man viel Glück hat.

UPDATE: Google Watch Blog hat auch darüber berichtet.

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Ostern im Schnee

Posted by Florian - 30. März 2008

Ostern im SchneeDas ist sowas von verrückt. Vor einer Woche waren noch Temperaturen um den Gefrierpunkt. Zu Ostern gab es Schnee wie sonst nur zu Weihnachten. Heute gab es 17 Grad, in Süddeutschland über 20 Grad Celsius. Das ist sowas von verrückt.

Dazu habe ich in diesem Jahr schon zweimal mit Fieber und grippalem Infekt im Bett gelegen, einmal im Februar und dann im März. Das gab es früher nicht.

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Die Helden in der Bochumer Jahrhunderthalle

Posted by Florian - 30. März 2008

Der vergangene Freitag war hart. Ich bin kurz vor fünf aufgestanden, war um sieben Uhr im Büro und hatte gerade mal fünf Stunden geschlafen. So weit, so gut. Abends hatte ich dann noch ein Konzert von „Wir sind Helden“ vor mir. Mein Motto: Mit Kaffee geht alles.

Die Anfahrt nach Bochum war einfach, die Jahrhunderthalle gut ausgeschildert. Kurz vor der Halle der übliche Stau, der Parkplatz war groß genug und die Gebühr von 2,50 EUR annehmbar. Insgesamt waren die Preise human, die Getränke auch zweifuffzich mit einem Euro Pfand.

Ich habe es das erste Mal auf einem Konzert erlebt, dass Ohrenstöpsel am Merchendising-Stand verkauft wurden. Also habe ich direkt zugeschlagen, was auch gut war. Die Akustik auf dem Konzert war genial. Die Bühnenshow einfach aber zweckmäßig. Die Jahrhunderhalle erinnert von außen an eine Mischung aus Kongress- und Einkaufzentrum. Von innen ist es eher eine Industriehalle. Die Halle ist so groß, dass vorn die Bühne aufgebaut ist und in der Mitte und hinten ungefähr sechs Stände mit Getränken aufgebaut sind.

Die Vorband „The Amber Light“ war ganz gut. Zwei Gitarren, ein Schlagzeug und ein Sänger, der sich zwar keine Texte merken muss, dafür aber die Akkorde im Griff hat. Die Texte waren sehr eingängig und man kann leicht mitsingen. Anders gesagt, die Texte passen auf eine Postkarte.

Die Helden waren geprägt von Judiths Erkrankung. Sie hat sich bereits am Anfang für ihre heisere Stimme entschuldigt und versprach, das mit einer besseren Show-Performance wieder wettzumachen. Was man als Konzertgänger bei den Helden lernt: Man muss mitmachen. Verschiedene Figuren sind möglich: Das Korallenriff, die winkende Hand, die Faust, etc. Nachdem diese Figuren kommuniziert und geübt sind, geht Judith nochmal kurz die weiteren Figuren durch und mir kam’s zunächst so vor, als ob es irgendetwas Improvisiertes darstellt. Später kam es zu einem Deja-Vu: „Nur ein Wort“ wird auch in einer gehörlosen Version dargeboten. „Dein Schweigen ist ein Zelt, stellst es mitten in die Welt…

Bei der ersten Zugabe bin ich fast eingeschlafen. Das meine ich auch nicht böse, ich war einfach zu müde als Judith eine leise Ballade geträllert hat. Bei der nächsten Zugabe gab es eine kurze Lesung aus dem Buch der Helden, was zunächst nicht jedem im Publikum gefallen hat.

Neben den Helden sind „Die Piloten“ auf der Bühne, die ein Band-in-Band-Erlebnis hinterlassen. Die drei Bläser sind so gut in die Lieder integriert, als ob es niemals anders war. Sie führen von Jazz über Pop bis Ska und treiben darüber hinaus noch eine verdammt gute Bühnen-Performance und Choreographie.

Alles in allem war das Konzert spitze, Judiths Krankheit fiel kaum ins Gewicht. Nur das Publikum war stellenweise nervig. Genau vor mir standen zwei Familienväter, die ihre kleinen Töchter genau in unsere Sicht halten mussten. Andererseits war ich nicht der Jüngste auf dem Konzert, darüber muss ich inzwischen dankbar sein.

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