Reise nach Jerusalem

Florians persönlicher Blog

  • Ingress Wiki

  • Aktuelle Beiträge

  • Archive

  • Kalender

    Juni 2019
    M D M D F S S
    « Mrz    
     12
    3456789
    10111213141516
    17181920212223
    24252627282930
  • Blog Stats

    • 46.650 hits
  • Werbeanzeigen

Archive for the ‘Katastrophe’ Category

Vorübergehend geschlossen, demnächst wieder Neueröffnung

Posted by Florian - 27. April 2007

Wegen eines plötzlichen Todesfalls in der nahen Verwandschaft werde ich dieses Blog in den nächsten zwei oder drei Wochen nicht weiter pflegen. Ich werde diese Blog nicht aufgeben.

Danke für euer Verständnis.

Werbeanzeigen

Posted in Katastrophe, Leben | 3 Comments »

Ich hab offene Schnürsenkel und das ist gut so.

Posted by Florian - 20. April 2007

Es ist Frühling und du möchtest angesprochen werden? Lass du Schuhe offen! Gestern am Bahnhof bin ich von einem Stock in der Seite getroffen worden, eine nette, ältere Frau mit glasigem Blick gab mir zu verstehen, dass mein Schuh offen ist. Zumindest meine ich das, ich hatte wieder den iPod im Ohr.

Warum glauben Menschen über fünfzig, dass man über seine Schuhriemen stolpert? Ich habe jetzt mehr als fünfundzwanzig Jahre Erfahrung mit dem aufrechten Gang. Von einer Zeit in der Grundschule mit Klettverschluss und der Zeit bei der Bundeswehr mit Springer-Stiefeln habe ich meistens Schuhe mit Schnürsenkeln getragen. Und die gehen schon mal auf.

Ich habe mich mal versucht, beim Gehen zu beobachten. Ist es technisch möglich, dass ich mir auf den Schnürsenkel trete und dadurch falle, sterbe, querschnittsgelähmt unter den Laster komme? Ich glaube nicht. Der Schuh mit den offenen Senkeln ist immer entgegengesetzt zum Fuß, der drauftreten will. Durch Fliehkraft und die Gehgeschwingigkeit erfährt der Senkel auch einen Impuls nach außen, wodurch er sich wiederum entfernt.

So lange also die durchschnittliche Schrittlänge größer ist als die Hälfte der Schnürsenkel-Länge, kann mir nichts passieren. Selbst wenn nicht ich, sondern jemand anders drauftritt, sollte ich so viel Reaktion und Gleichgewicht aufbringen, dass nichts passiert. Unterm Strich finde ich es ziemlich nervig und möchte betonen, dass mir nie etwas passiert ist. Sollte mir etwas passieren ist das schlimmste, dass der Schnürsenkel reißt. Alle anderen morbiden Schreckensbilder kann man sich sparen.

Posted in Katastrophe, Leben, Nahverkehr | 2 Comments »

Eine Atombombe Autobombe im Irak explodiert

Posted by Florian - 12. April 2007

ScreenshotAutobomben sind nichts witziges. Keinesfalls. Auch wenn die Werbung sie zur Darstellung der Sicherheit der Fahrgastzelle verwendet. Allerdings die Berichterstattung über Autobomben kann zur Erheiterung beitragen. Die Freudsche Fehlleistung „Atombombe“ statt „Autobombe“ zu sagen, ist im Umfeld Iran/Irak schon fast verständlich. Wie letztens auf RTL II gesehen, hängt es allerdings auch mit den Fähigkeiten des Moderators zusammen.

Das WAP-Portal von O² hat das Problem wenigstens umwunden, dafür ein Problem mit „wurden worden“…

„Durch die Explosion wurde eine große Brücke zerstört worden, die im Norden der Stadt über den Tigris führt.“

Grammatikalisch schon eine Kunstform.

Posted in Comedy, Internet, Katastrophe | Leave a Comment »

Möglicher Bombenfund am Hauptbahnhof in Essen

Posted by Florian - 20. März 2007

Als ich vor einer Stunde um 19:00 Uhr am Hauptbahnhof angekommen bin, liefen schon viele Pendler telefonierend mit einem Handy herum. Auf dem Weg zum Bus habe ich dann gesehen warum: Der Bahnhof ist weiträumig abgesperrt.

Die Vorder- und Rückseite des Bahnhofs, die Untertunnelung und der U-Bahnbereich sind durch Polizei und Wachschutz abgesperrt. Laut Aussage einer Polizistin ist ein verdächtiger Koffer gegen 17:30 Uhr gefunden worden. Eine Stunde später hat ein Spezialkommando den Koffer näher untersucht.

Update (21.03.2007, 9:00 Uhr): Weder Bundespolizei noch Feuerwehr oder Polizei Essen haben Pressemeldungen über den Vorfall veröffentlicht. Da es zu keiner Detonation kam, ist der Fund entweder harmlos oder entschärft worden. Pressemittelungen werden möglicherweise aus ermittlungstaktischen Gründen zurück gehalten.

Update (24.03.2007, 23:00 Uhr): Immer noch keine offiziellen Meldungen. Wenigstens wildbits hat darüber gebloggt, sonst würde ich meinen, ich hätte geträumt.

Posted in Bahn, Katastrophe, Leben, Meine Stadt | Verschlagwortet mit: , , , , | 1 Comment »

Verkaufsoffener Sonntag in Rüttenscheid

Posted by Florian - 6. März 2007

Männer kaufen nicht gern ein. Das ist ein Fakt. Wenn wir einkaufen, dann gezielt, schnell und effektiv. Rein, Lage sondieren, Opfer fokussieren, jagen, erlegen, bezahlen und ab nach Hause. Mehr Zeit für die Playstation.

Frauen – ich denke, es ist schon fast bewiesen – haben einen komplett anderen Bezug zum Einkaufen. Es ist Entspannung, soziale Pflege und man kann sich alles so schön genau angucken. Gerade wenn man meint, die Frau würde den laden verlassen, taucht unvermittelt auf der linken Seite eine Sonderfläche auf, die eine magische Anziehungskraft besitzt wie ich sie sonst nur bei Kindern im „Toys-R-Us“ gesehen habe.

Am vergangenen Sonntag war ein verkaufsoffener Tag in einem Stadtteil von Essen, Rüttenscheid. Ein Feiertag, könnte man meinen. Solche verkaufsoffenen Sonntage sind, wenn ich richtig informiert bin, auch an feiertagsähnliche Daten gebunden. Irgendeinen Anlass braucht man. Ich weiß den Anlass nicht, aber es schien die Sonne, es war ein richtiger Frühlingstag und Rüttenscheid war auf den Beinen.

Zunächst fand ich das auch ganz lustig, es waren Straßenmusiker unterwegs von der Blaskapelle bis zur brasilianischen Trommlergruppe. Und die Läden sind so schön klein. Und die Sachen sind alle so putzig. Nach einer Stunde hatte ich eigentlich schon genug. Dann kam Douglas (der auf der rechten Seite, auf der linken Seite gibt es noch einen Douglas und eine weitere Parfümerie) und meine Freundin war für eine halbe Stunde mindestens in dem Laden. Ich ging raus und stellte mich neben dem Baum. Ich hoffe, es war ein Baum und nicht ein weiterer Mann, der bereits Wurzeln geschlagen hat. Sie kam raus mit einer Pröbchenflasche und freute sich, dass die nur drei Euro kostet.

In einem anderen Laden gab es eine lächerlich kleine Schale (Schälchen wäre übertrieben, es muss noch kleiner sein), die mit einer Samtschicht überzogen ist. Angeblich spülmaschinenfest, mal sehen. Kostenpunkt sechzehn Euro. Niemand hat gesagt, dass guter Geschmack nicht teuer ist.

Nach etwa drei oder vier Stunden durfte ich dann nach Hause. Bitte keine verkaufsoffenen Sonntage in den nächsten Wochen.

Infos über verkaufsoffene Sonntage in Essen-Rüttenscheid unter igruettenscheid.de.

Posted in Katastrophe, Leben | Verschlagwortet mit: , , | Leave a Comment »

BILD verursacht Gehirntumor

Posted by Florian - 2. Februar 2007

Ich bin schon lange Fan von bildblog.de und durch meine Natur als taz-Leser wahrscheinlich auch erklärter Fressfeind der BILD-Zeitung. Aber als ich am Mittwoch (31. Januar) Frühstücksfernsehen im ZDF gesehen habe, konnte ich nicht mehr vor lachen.

Christian Sievers sitzt zusammen mit einem Chefredakteur einer Zeitung und geht die Schlagzeilen der Tageszeitungen durch. Dabei fällt sehr schnell auf, dass BILD mit der Panikmache im direkten Gegensatz zur Aussage anderer Medien oder gar der offiziellen Quelle stand. Herr Sievers sah wirklich für einen Moment überrascht aus.

Ob einem vom Handy jetzt der Kopf abfault, wie es einen die BILD-Zeitung nahe legt oder das Dauertelefonieren gänzlich ungefährlich ist, darüber ist man sich in Expertenkreisen noch nicht sicher. Es wird weiter geforscht.

Posted in Katastrophe, Leben | Verschlagwortet mit: , , , | 1 Comment »

Der Kyrill-Faktor

Posted by Florian - 26. Januar 2007

Ich wurde gewarnt. Ich kann nicht sagen, dass ich nicht gewarnt wurde. Es würde ein Orkan kommen. Aber was heißt das schon?

Um 14:00 Uhr war draußen noch alles normal. Es zog ein Wind, aber der war nicht ungewöhnlich. Gegen 15:00 Uhr hätte ich lesen können, dass erste Bahnverbindungen zusammengebrochen sind. Gegen 17:00 Uhr habe ich dann wie gewohnt die Arbeit verlassen und bin den Weg nach Hause angetreten.

Am Hauptbahnhof in Düsseldorf habe ich um 17:20 Uhr dann nicht nur meinen Kollegen getroffen, der früher ging als ich, sondern noch ungefähr 800 bis 1000 andere Personen. Sie liefen wild durcheinander, starrten auf die große Anzeige im Foyer, kamen vom Gleis oder standen am Service Point. Spätestens da war mir klar: Ich wurde gewarnt.

komplettes Chaos In diesem Chaos gingen wir erstmal herrlich was schlemmen bei Micky D., wo ich auf unseren Bundestrainer Joachim Löw traf. Wenn Ballack dafür Werbung macht, darf Jogi auch einen Burger futtern. Überrascht sah ich ihn nur an mir vorbeigehen. Warum soll der’s denn besser haben. Gut, Bahn fährt halt nicht; rufen wir jemanden an, der uns fahren kann.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posted in Bahn, Katastrophe, Nahverkehr | Leave a Comment »