Reise nach Jerusalem

Florians persönlicher Blog

Archive for the ‘Verkehr’ Category

Vorreiter-Filiale von McDonalds

Posted by Florian - 19. Januar 2009

Ich werde vielleicht noch darüber bloggen, dass ich mich im Fitness-Studio angemeldet und auf 12 Monate verpflichtet habe. Allerdings kann ich zunächst erzählen, wie es dazu kommen konnte. Trotz besserem Wissens durch „Dokumantarfilme“ wie „Super Size Me“ habe ich dann doch hin und wieder beim Goldenen Emm diniert.

Es ist so einfach, beim Heimweg eben noch im Meckes vom Düsseldorfer Hauptbahnhof einzukehren und für zwei Euro zwei Cheeseburger auf die Kralle zu ziehen. Allerdings hat sich der Preis seit zwei Woche drastisch erhöht! Cheeseburger bei McDonalds im Düsseldorfer Hauptbahnhof kostet 1,10 EUR! Ein Euro zehn!

Das sind immerhin zehn Prozent plus. So ungefähr wie auch mein Plus beim BMI. Hängt das zusammen? Scheibar scheint sich in diesem Meckes noch mehr abzuspielen, so soll es dort auch Menüs geben, die es woanders (noch) nicht gibt. Die „Einmal Eins“ wird bald durch den „Freuro“ ersetzt.

Wer in die Zukunft schauen möchte oder gar die Zukunft verändern möchte, gehe JETZT nach Düsseldorf und mache dort seiner Meinung einen Kanal. Cheeseburger für 1,10 EUR ohne uns!

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Deutschland im Schnee, alles kaputt

Posted by Florian - 17. Januar 2009

Bereits seit Anfang des Jahres wussten wir, dass der Winter in Deutschland einbrechen soll. Schauermärchen von 20 Grad Celsius unter Null. Wer soll das denn glauben? Pünktlich zum offiziellen Arbeitsbeginn am 5. Januar fing das Debakel an: 20 Zentimeter Neuschnee in Essen.

Die Straßen konnten nicht rechtzeitig von Schnee und Eis befreit werden. Also gab es keinen öffentlichen Personennahverkehr, keinen Bus und keine Straßenbahn. Kurzerhand bin ich dann zu Fuß zum Hauptbahnhof gelaufen, mit dem Auto zu fahren ist auch keine gute Idee bei dem Wetter. Am Straßenrand festgefahrene LKW. Auf dem Bürgersteig, der meist nur um Personenbreite geräumt war, kam man sich in Kolonnen entgegen. Ab und an gab es auch mutige, die mit dem Fahrrad unterwegs waren.

Am Bahnhof das gewohnte Bild: Überforderte Bahnangestellte und verspätete Züge. Ich bin schließlich mit einem freigegebenen ICE gefahren, der doppelt so lange gebraucht hat. Alleine 30 Minuten stand der dämliche Zug vor Duisburg.

Einen Tag später gab’s dann die Krönung: Zuerst waren Anzeigen, dass die Züge 30, 60, 70, 90 Minuten Verspätung haben. Also habe ich einfach mal gewartet. Allerdings kamen keine Züge nach Düsseldorf, dazu waren die Stellwerke und Schienen vereist.

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Großstadt Archäologe

Posted by Florian - 27. Dezember 2008

Zurzeit wird Essen umgebaut, vom Hauptbahnhof bis zur Innenstadt. Ähnlich wie bei mir zu Hause finden sich beim Aufräumen Dinge, die man seit Monaten oder Jahren nicht gesehen hat. Es ist ja nicht so, als ob man es vermisst hätte. Aber es erinnert schön an früher.

Dadurch, dass in Essen vieles aufgerissen, abgerissen und eingeebnet wird, kommen zum Teil recht alte und interessante Artefakte zutage. Die zu entdecken ist Glückssache wenn man nicht gezielt danach sucht. Und leider gibt’s auch kein Heimatmuseum, das die Findlinge dokumentiert oder archiviert.

Bei den Bauarbeiten am Essener Hauptbahnhof kommen uralte Artefakte zum Vorschein, unter anderem 30 Jahre alte Werbung.

Bei den Bauarbeiten am Essener Hauptbahnhof kommen uralte Artefakte zum Vorschein, unter anderem 30 Jahre alte Werbung.

Bundesbahn Reklame

Bundesbahn Reklame: Sonderfahrt nach Linz im August 1978 für 462 DM, Monatsticket für Tramper durch Deutschland für 198 Mark. Das waren noch Zeiten.

Am Porscheplatz sind Gebäude abgerissen worden und gaben so den Blick auf Werbung frei, die vor mehr als 40 Jahren für Bier und Möbel geworben hat.

Am Porscheplatz sind Gebäude abgerissen worden und gaben so den Blick auf Werbung frei, die vor mehr als 40 Jahren für Bier und Möbel geworben hat.

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Essen wird umgebaut – der Verkauf geht weiter

Posted by Florian - 25. Oktober 2008

Und? Schon mal in meiner schönen Heimatstadt Essen an der Ruhr gewesen? In letzter Zeit? Ein Kollege von mir war am Hauptbahnhof von Essen und fluchte nicht schlecht und sprach mir aus der Seele. Das kann man doch in einer Stadt nicht machen! Essen wird gerade fast komplett umgebaut. Es erinnert mich in Grundzügen an Berlin, nur nicht so groß. Und vielleicht auch nicht so schön. Aber mit Sicherheit genauso bescheuert mit Baustellen gepflastert.

Der komplette Hauptbahnhof ist gesperrt. Täglich mehr als 130.000 Reisende, unterm Bahnhof eine U-Bahn mit acht Bahnsteigen und nebenan ein Busbahnhof. Das Drehkreuz für Reisende von und nach Essen. Alles teilgesperrt, umgezogen, verlegt, geschlossen.

Vogelperspektive Essen Hauptbahnhof

Vogelperspektive Essen Hauptbahnhof

Und trotzdem funktioniert alles weiter. Nebeneingänge sind als Rinnsale die einzige Einfalltore für die zahllosen Berufspendler. Ehemalige Solzialräume dienen als Bäckerei. Bauwagen als Kiosks. Der Busbahnhof ist umgezogen, die U-Bahn fast komplett geräumt.

Wofür macht man das? Essen will sich herausputzen. Essen ist Hauptstadt, also muss man auch aussehen wie eine Hauptstadt. Eine Kulturhauptstadt 2010. Das hat zur Loveparade 2007 auch niemanden interessiert. Die Hauptkundgebung fand in Sichtweite zum Berliner Platz statt, dem größten Bauplatz, den ich je gesehen habe. Das komplette Karstadt-Gebäude niedergerissen und zusammen mit Sinn zu einer Shopping-Mall wieder aufgebaut. Offenbar hat es niemanden interessiert. Offenbar hat sich niemand geschämt.

Für regelmäßige Pendler wie mich ist es eine Mischung aus Tortur und Abenteuer, täglich den Bahnhof nutzen zu müssen. Am Nebeneingang sind regelmäßig Bahn-Angestellte, denn das Reisezentrum ist auch nicht wirklich in Betrieb. Von einem Gleis zum nächsten zu kommen ist komplizierter als eine chinesische Bastelanleitung. Wilde Schilder lotsen einen in alle Richtungen.

Das kann doch nicht ernst gemeint sein! Das Innere des Bahnhofs ist in zwei Etagen gebaut. Unten kommt man rein, oben geht man zu den Gleisen. Kann man nicht erst die eine, dann die andere Ebene sperren und umbauen, damit der Haupteingang benutzbar bleibt? Und überhaupt, was tut sich da? Seit fast zwei Monaten ist alles zu, Arbeiter oder Arbeiten sind nicht zu erkennen. Nicht, dass die Zeit drängt. 2010 ist ja noch lange hin. Wenn man 2010 sagt, meint man sicher auch ENDE 2010.

Für mich sieht’s so aus, als ob man wieder die falschen Leute gefragt hat. Oder Geld sparen wollte. Mit dem jetzigen Elan wird man bis Ende 2009 nur eine Baustelle haben, die man der Welt stolz präsentieren kann. Die U-Bahn wurde bereits umgebaut und freundlicher gemacht. Nachdem die Wand-Platten ohnehin schon von alleine abgefallen sind, hat man alle abgenommen. Was darunter lag, war auch nicht schön, dafür hat man alles noch blau und gelb angestrahlt – fertig.

Das sieht so scheiße aus, dass ich mir fast schon wünsche, in Gelsenkirchen zu wohnen. Die U-Bahn dort sieht um Welten besser aus. Aber jetzt wird ja der komplette Unterbau des Essener Hauptbahnhofs renoviert. Ob es überflüssig, zu teuer oder nur falsch geplant ist, kann ich bis jetzt nicht sagen. Aber irgendwie hätte es doch nicht so dermaßen massiv sein müssen.

Siehe auch:

Essener Hauptbahnhof von außen

Essener Hauptbahnhof von innen

Essener Hauptbahnhof von innen

Baustellenschilder im Bahnhof

Geschlossene Geschäfte im Bahnhof

Geschlossenes Reisezentrum

U-Bahn in Essen wird umgebaut

U-Bahn in Essen wird umgebaut

U-Bahn von Essen

U-Bahn von Essen

U-Bahn wird umgebaut

U-Bahn wird umgebaut

Vom City Center zur Rathaus Galerie

Vom City Center zur Rathaus Galerie

Geschäfte schließen im City Center

Geschäfte schließen im City Center

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Google Street View Auto gesichtet

Posted by Florian - 26. August 2008

Jetzt konnte ich auch endlich mal ein Street View Auto live entdecken, wenn auch mit Abdeckung über der Kamera. Zudem hat es auch fein geregnet und es war auf der Autobahn. Heute morgen gegen 9 Uhr auf der A52 zwischen Essen und Düsseldorf.
Ich gehe davon aus, dass das Auto Richtung Düsseldorf fährt und dort die Stadt fotografiert.

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Ganz schön ins Schleudern gekommen

Posted by Florian - 15. März 2008

Zu meinem dreißigsten Geburtstag habe ich von meinen lieben Freunden einen Gutschein für ein ADAC Fahrerintensivtraining geschenkt bekommen. Heute war nun endlich der Tag, den Gutschein in die Tat umzusetzen. Meine Freundin hat sich kurzentschlossen gestern noch eingeschrieben und wir teilen unseren Tigra auf der Piste.

FSZ Grevenbroich FSZ Grevenbroich

Der Tag fing früh an, der Wecker hat um 5 Uhr geschellt. Mit dem Berufsverkehr, dem Osterreiseverkehr und den Baustellen auf den Autobahnen musste ich um viertel vor sieben losfahren. Das hat leider nicht ganz geklappt, trotzdem sind wir noch pünktlich im Fahrsicherheits-Zentrum in Grevenbroich angekommen.

Die Theorie-Einheiten sind kompakt und man kommt schnell auf die Strecke. Dort wird man schnell sehr intim mit seiner Bremse und wird an elementare Dinge der Fahrschule erinnert: Die perfekte Sitzhaltung. Die Praxiseinheiten bauen auf einander auf. Man bremst, man bremst nass, man lenkt, man lenkt nass, bremst und lenkt nass… und schließlich: Die Platte. Man schleudert unvermittelt nach links oder rechts auf nasser Fahrbahn.

FSZ Grevenbroich FSZ Grevenbroich

Der ganze Tag von 8:30 bis 18:00 Uhr nimmt einen ganz schön mit. Adrenalin, Konzentration, Anstrengung in Armen und Beinen, vor allem beim Bremsen. Dafür gibt’s mittags in der Gastronomie ein sehr passables Mittagsessen, das sein Geld wert ist. Allerdings sollte man sich eine Butterstulle und eine Flasche Wasser einpacken. Der Kaffee für einen Euro, das Wasser für zwei Euro, das geht ins Geld über den Tag gerechnet.

Alles in allem ist der Kurs unbedingt empfehlenswert, Trainer und Teilnehmer waren prima, die Strecke in Grevenbroich ist eine der besten. Was habe ich gelernt? Vorsichtiger fahren, Gefahren vorher vermeiden, Sommerreifen sind schlechter auf nassem Grund als Winterreifen. Und: 205’er Reifen haben ein schmaleres Profil auf der Straße als 195’er Reifen. Klingonisch, ist aber so.

FSZ Grevenbroich

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Undurchsichtige Bahnstreiks

Posted by Florian - 22. Oktober 2007

Die Freunde von der GDL haben zweimal am Tag eine bessere Idee. Ende der Woche waren zeitgleich Streiks in Deutschland und Frankreich. Übers Wochenende dann überschlugen sich die Ideen: Bis Sonntag gar nicht streiken, ab Sonntag drei Tage durch streiken, doch nur einen Tag streiken, kurzfristig streiken, aber bitte nicht die Pendler stören, …

Keine Streiks bis einschließlich Sonntag Zug fällt aus Streikposten

Wie möchte die GDL streiken ohne Pendler zu stören? Eine Vielzahl der Pendler verwendet eben die Nahverkehrszüge, die nur noch bestreikt werden dürfen. Selbst wenn nur zwischen 10 Uhr und 16 Uhr gestreikt wird, hat sich der Verkehr erfahrungsgemäß nicht bis zum nächsten Tag wieder eingependelt.

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Ernsthafte Streiks bei der Bahn

Posted by Florian - 12. Oktober 2007

Freie Bahnhöfe und Bahnen am Donnerstag
Donnerstag sollte gestreikt werden, wurde aber nicht. Leere Bahnhöfe und Züge.
175 km Staus
Streik am Freitag: Volle Autobahnen.
Richtig schöne Staus am Freitag
Stress auf der Autobahn, Fahrten dauern mindestens doppelt so lang.

Die GDL ist ein witziger Verein. Wir streiken, wir streiken nicht,… wir streiken doch. Anfang der Woche wurde der Gedanke in die Welt geworfen, danach verworfen. Dann wollte man Donnerstag, Freitag, Montag, Dienstag durchstreiken… dann Donnerstag auf einmal nicht mehr… Gestern war’s wunderschön in der Bahn, alles leer: Bahnhöfe, Bahnen, ich hatte sofort Sitzplätze in Massen. Der Zug kam sogar vier Minuten zu früh!

Heute war der Streik definitiv angekündigt. Ich bin auch gar nicht erst zum Bahnhof gefahren sondern direkt auf die Autobahn. Im Radio gab es dann immer wieder die selben Pressetexte. Über 60% Ausfall bei S-Bahn, 50% Ausfall bei Regionalexpressen. Man sollte bei Bahn.de schauen wie die Züge fahren. Aber auf die Aussagen sollte man sich nicht verlassen.

Die Situation auf den Autobahnen von NRW ist auch nicht unbedingt besser: Stau in allen Ausprägungen, zäh fließender Verkehr, genervte und entnervte Auto- und Schwerlastfahrer… So ähnlich wie Love Parade, nur größer und anders. Dafür gibt’s morgens mal fette 175km Stau, weiter wachsend.

Ich freue mich schon auf die Heimreise. Zumindest ist es heute in der Firma ziemlich leer.

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Alternative Fortbewegung bei Bahnstreiks

Posted by Florian - 9. Oktober 2007

Welche Alternativen gibt es wenn die Bahn streikt? Laufen, Auto fahren, mit dem Bus fahren, … gar nicht fahren. Die Bahn selbst bringt mich auf eine Idee. Ich achte seit letztens mehr auf Schilder im Bahnhof von Düsseldorf:

Öfter mal mit dem Fahrrad fahren…

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Mal wieder Streik

Posted by Florian - 5. Oktober 2007

Bereits Anfang der Woche angekündigt, treten die Bahn-Mitarbeiter der GDL heute von 8 bis 11 Uhr in den Streik. Ich bin deswegen schon etwas früher aufgestanden und war der erste in der Firma. Bis auf Service-Mitarbeiter im Düsseldorfer Hauptbahnhof, habe ich nichts gesehen. Ein Nachtzug hat bereits 80 Minuten Verspätung.

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Loveparade Metropole Ruhr 2007 in Essen

Posted by Florian - 26. August 2007

Zunächst die gute Nachricht: Die Party lief reibungslos. Laut aktueller Pressemitteilung kamen 1,2 Millionen Jugendliche und jung gebliebene Menschen zum feiern nach Essen. Das ist bei einer Gesamtbevölkerung von knapp 600.000 Einwohnern allerhand. Statistisch käme also ein Essener auf zwei Raver.

Da ich in der Nähe der Loveparade wohne, konnte ich mir das Ereignis gestern zu Fuß ansehen. Was ich allerdings schon zu Hause gemerkt habe war, dass ab 11 Uhr vormittags ständig mehrere Hubschrauber im Dienst und ab 13 Uhr mittags ständig Krankenwagen unterwegs waren. DJ Rettungswagen war am meisten und lautesten vertreten. Leider hatte er immer nur einen Sample und sehr wenig Bass.

Die „Floats“, die man vielleicht auch Karnevalswagen nennen könnte, waren standardisiert aufgebaut, bunt aufgemacht und hatten immer gute Stimmung an Board. Auch direkt neben einem der Wagen sind einem nicht sofort die Ohren abgefallen. Ohnehin war es überraschend human: Musik war moderat laut, man konnte sich unterhalten und man konnte sogar laufen! Dadurch, dass die Strecke sehr langgezogen war und der Fokusweg vom Hauptbahnhof lag, ist die Lage sehr deutlich zu entspannen gewesen.

Meine geheime Hoffnung war ja, junge, willige, nackte Raver-Tussies zu treffen. Ich traf alles. Die optimistisch geschätzte 50jährige in pinken Leggins mit Zellulite, die fünfzehnjährige mit Bieer in der Hand und verklemmpte Normalos wie mich. Die Anwohner an der Strecke hatten es sich größtenteils auch im Fenster oder auf Vordächern gemütlich gemacht und feierten mit.

Die Hauptfeier am Berliner Platz war riesig. Auf dem ehemaligen Zirkusplatz wurde eine quadratische Bühne aufgebaut, die zu jeder Seite eine Videowand hatte, riesig große Pfeiler, die 20 Meter in den Himmel gingen und sich oben zu einer Decke trafen. Scheinbar ging die Feier noch bis tief in die Nacht, ich konnte ein Dauerwummern der Bässe und DJ Rettungswagen noch bis nach ein Uhr nachts hören.

Am nächsten Tag ist alles sehr schnell aufgeräumt gewesen. Erstaunlich sauber und gemütlich bietet sich in der Stadt ein Bild, dass man meist nicht nach Silvester oder Karneval sehen kann. Scheinbar wurden die Bemühungen beim Aufbau noch durch die schnelle, effektive Arbeit beim Rückbau getoppt.

Alles in allem muss man den Hut ziehen vor der sauberen Organisation. Dass zwischenzeitlich der Hauptbahnhof wegen Überfüllung geschlossen werden musste und auch mache Autobahnausfahrt dicht gemacht wurde, war unvermeidbar aufgrund der schnell aufkommenden Massen. Ich denke, Essen hat den Standard gesetzt, an dem man sich im nächsten Jahr in Dortmund und danach in Bochum, Duisburg und schließlich Gelsenkirchen messen lassen muss.

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