Reise nach Jerusalem

Florians persönlicher Blog

Archive for the ‘Warentest’ Category

Vorreiter-Filiale von McDonalds

Posted by Florian - 19. Januar 2009

Ich werde vielleicht noch darüber bloggen, dass ich mich im Fitness-Studio angemeldet und auf 12 Monate verpflichtet habe. Allerdings kann ich zunächst erzählen, wie es dazu kommen konnte. Trotz besserem Wissens durch „Dokumantarfilme“ wie „Super Size Me“ habe ich dann doch hin und wieder beim Goldenen Emm diniert.

Es ist so einfach, beim Heimweg eben noch im Meckes vom Düsseldorfer Hauptbahnhof einzukehren und für zwei Euro zwei Cheeseburger auf die Kralle zu ziehen. Allerdings hat sich der Preis seit zwei Woche drastisch erhöht! Cheeseburger bei McDonalds im Düsseldorfer Hauptbahnhof kostet 1,10 EUR! Ein Euro zehn!

Das sind immerhin zehn Prozent plus. So ungefähr wie auch mein Plus beim BMI. Hängt das zusammen? Scheibar scheint sich in diesem Meckes noch mehr abzuspielen, so soll es dort auch Menüs geben, die es woanders (noch) nicht gibt. Die „Einmal Eins“ wird bald durch den „Freuro“ ersetzt.

Wer in die Zukunft schauen möchte oder gar die Zukunft verändern möchte, gehe JETZT nach Düsseldorf und mache dort seiner Meinung einen Kanal. Cheeseburger für 1,10 EUR ohne uns!

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Flock 1.1 in deutsch

Posted by Florian - 30. März 2008

Der Community-Browser Flock hat eine neue Minor-Version. Nach nur einigen Wochen kam auch schon die deutsche Lokalisierung. Scheinbar ist englisch sofort bereit, spanisch katalanisch und vielleicht französisch kommt gleich danach und deutsch ist die böse Sprache.

Was die Versionsnummer ausmacht? Es gibt jetzt auch Unterstützung für Webmail-Accounts von Yahoo! und Gmail. Und man kann Bilder jetzt auch zu Picasa hochladen.

Ich verwende Flock immer noch gerne zum bloggen und zum Hochladen von Bildern. Flock ist das beste Programm nach dem offiziellen Flickr-Uploader. Was allerdings immer noch nicht funktioniert ist das übliche: WordPress darf sich die Login-Daten nicht per Cookie merken, das deutsche Wörterbuch ist nicht enthalten und wird regelmäßig deaktiviert, die eingebaute Update-Funktion funktioniert nur wenn man viel Glück hat.

UPDATE: Google Watch Blog hat auch darüber berichtet.

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Meine neue Super-Kamera

Posted by Florian - 17. März 2008

Nachdem meine letzte Kamera, eine Canon IXUS 500, gestohlen wurde, brauchte ich eine neue. Ich habe bereits vorher nach einer Ausschau gehalten, allein weil die IXUS dem nächsten Urlaub nicht gerecht werden wird. Allerdings bin ich fündig geworden: Eine Canon PowerShot SX 100 IS.

Das IS steht für „Image Stabilizer“ und bedeutet, dass mein Wackeln durch technische Mittel gedämmt wird. Das SX soll angeblich für Super Zoom stehen. Kann ich aufgrund des Zooms verstehen, aber das X… Zoom? Auf jeden Fall hat die SX 100 einen zehnfach optischen Zoom. 10fach! Meine alte IXUS hatte gerade dreifach. Zudem geht die ISO-Skala der SX 100 hoch bis 1600.

Die Funktionen der Kamera sind unendlich minus eins. Das Handbuch wurde vorausschauend nicht gedruckt sondern auf CD beigelegt. Allein das deutsche Handbuch zur Kamera umfasst mehr als 200 Seiten; jede Funktionen kurz – fast philosophisch umfasst. Die Aussage des Handbuchs: Finde es selber heraus! Probiere, teste, mach einfach!

Dabei sind die Funktionen nicht zu unterschätzen. Der Programm-Wähler an der Kamera hat ein „M“: Manuell-Programm. Die Kamera ist offiziell eine Kompakt-Kamera, sie lässt aber deutlich in Richtung SLR schnuppern. Im Manuell-Modus kann man nicht nur die Verschlusszeit und die ISO-Empfindlichkeit einstellen, auch die Blende kann man frei wählen und auch die Blitzintensität. Das Non-Plus-Ultra: Der Fokus ist auch frei einstellbar!

Beim Fokus bin ich leider schon beim Negativen angelangt. Von der IXUS bin ich es gewohnt, dass das gesamte Bild ausgewertet wird um den Fokus-Punkt zu finden. Immer ein Problem wenn Baumäste im Spiel sind und der Hintergrund scharf sein sollte. Die SX 100 hat nur einen Fokuspunkt: Die Mitte. Oder: Der Gesichtserkenner. Die Canon kann Gesichter erkennen, bis zu neun. Diese Gesichter werden dann verfolgt und als Fokus verwendet.

Kann man, soll man die SX 100 mit einer IXUS vergleichen? Die IXUS ist klein, verschwindend, kleiner als eine Zigarettenschachtel; die SX 100 ist schon etwas klobiger, griffiger. Die IXUS ist nett, die SX 100 ist hammer. Ein Foto mit ohne Licht braucht man mit einer IXUS ohne Blitz nicht versucht. Die SX 100 hat eine größere Optik, es kann also auch mit weniger Licht arbeiten. Licht ist ein gutes Stichwort: Der Blitz wird manuell dazu geschaltet, indem der Blitz aufgestellt wird. Zusätzlich kann ein weiterer Blitzschuh gekauft und montiert werden. Hatte ich erwähnt,dass man die Intensität einstelle kann?

Die Fotos sind acht Megapixel groß – wenn man will. Dazu ist es fast sinnlos, dass Canon eine 32 MB-SD-Karte zur Kamera gelegt hat. Es passen schätzungsweise 8 bis 10 Fotos auf die Karte, wenn man Abstriche macht auch mehr. Die 4 Gigabyte SDHC (Class 6) Karte macht Spaß in der Kamera – in meiner Wii und dem PC ist die Karte nicht lesbar. Für den Live-Betrieb macht es Sinn, 2 GB-Karten zu kaufen und AA-Akkus statt Batterien einzusetzen. Erst im Handbuch habe ich erfahren, dass man ca. 400 Fotos mit Batterien aber 1000 Fotos mit Akkus machen kann.

Ganz großes Kino ist der Lagesensor bei der Wiedergabe. Ein Bild im Querformat aufgenommen, ok! Hochformat?Kamera einfach um 90 Grad drehen – egal welche Richtung – und du siehst das Bild bildschirmfüllend auf dem Display. Das ist nur ein Schimmer von der Vielfalt der Kamera. Zwölf Programmarten – von Manuell über Auto, Szenenautomatik bis Video – ist ein weiterer Schimmer. Um die Kamera ganz zu kennen, braucht man Wochen. Der Geschmack nach DLSR bleibt und wird weiter geschürt. Für meine Bedürfnisse wird die Kamera bis auf weiteres reichen.

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Ganz schön ins Schleudern gekommen

Posted by Florian - 15. März 2008

Zu meinem dreißigsten Geburtstag habe ich von meinen lieben Freunden einen Gutschein für ein ADAC Fahrerintensivtraining geschenkt bekommen. Heute war nun endlich der Tag, den Gutschein in die Tat umzusetzen. Meine Freundin hat sich kurzentschlossen gestern noch eingeschrieben und wir teilen unseren Tigra auf der Piste.

FSZ Grevenbroich FSZ Grevenbroich

Der Tag fing früh an, der Wecker hat um 5 Uhr geschellt. Mit dem Berufsverkehr, dem Osterreiseverkehr und den Baustellen auf den Autobahnen musste ich um viertel vor sieben losfahren. Das hat leider nicht ganz geklappt, trotzdem sind wir noch pünktlich im Fahrsicherheits-Zentrum in Grevenbroich angekommen.

Die Theorie-Einheiten sind kompakt und man kommt schnell auf die Strecke. Dort wird man schnell sehr intim mit seiner Bremse und wird an elementare Dinge der Fahrschule erinnert: Die perfekte Sitzhaltung. Die Praxiseinheiten bauen auf einander auf. Man bremst, man bremst nass, man lenkt, man lenkt nass, bremst und lenkt nass… und schließlich: Die Platte. Man schleudert unvermittelt nach links oder rechts auf nasser Fahrbahn.

FSZ Grevenbroich FSZ Grevenbroich

Der ganze Tag von 8:30 bis 18:00 Uhr nimmt einen ganz schön mit. Adrenalin, Konzentration, Anstrengung in Armen und Beinen, vor allem beim Bremsen. Dafür gibt’s mittags in der Gastronomie ein sehr passables Mittagsessen, das sein Geld wert ist. Allerdings sollte man sich eine Butterstulle und eine Flasche Wasser einpacken. Der Kaffee für einen Euro, das Wasser für zwei Euro, das geht ins Geld über den Tag gerechnet.

Alles in allem ist der Kurs unbedingt empfehlenswert, Trainer und Teilnehmer waren prima, die Strecke in Grevenbroich ist eine der besten. Was habe ich gelernt? Vorsichtiger fahren, Gefahren vorher vermeiden, Sommerreifen sind schlechter auf nassem Grund als Winterreifen. Und: 205’er Reifen haben ein schmaleres Profil auf der Straße als 195’er Reifen. Klingonisch, ist aber so.

FSZ Grevenbroich

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„Eine Cola Light, bitte“ – „So etwas führen wir hier gar nicht!“

Posted by Florian - 8. Februar 2008

Am Wochenende habe ich mich mit meiner Freundin in eine Seitengasse in der Essener Innenstadt ziehen lassen um dort im „Seitenblick“ etwas zu essen. Die erste Karte, die ich in die Hand bekommen habe, war die Getränkekarte. Die ist so ausführlich wie sonst woanders die Speisekarte und bietet jede Form von Saft, Heißer Schokolade und Wein an. Da wären wir schon bei den drei Spezialitäten: Frische Säfte von Streuobstwiesen, exzellenter Wein und eine Heiße Schokolade in allen Variationen.

Gut, die Getränkekarte war zugegebenermaßen zu groß für mich, ich hatte hunger! Also wartete ich myrrisch auf den Kellner um das Vorgeplenkel um die Getränke auszufechten und die Speisekarte einzufordern. Meine Getränkewahl fiel uninspiriert auf eine Cola Light. Stille. Nach einer Sekunde schaute der Kellner mich an, als ob ich auf den Tisch gekackt hätte und sagte: „So etwas führen wir hier gar nicht“. Mein Leben schoss an mir vorbei. Vornehmlich die letzten fünf Minuten, ich versuchte mich zu erinnern, was hier wohl in der Getränkekarte steht… wenn keinen Cola… Bionade! Holunder bitte.

Ich hoffe, das passiert öfter: Das Konzept des Seitenblick ist es, ein möglichst gesundes Mahl zu bereiten mit frischen und biologischen Produkten. Das Konzept, sich an süddeutschen Bauernschänken zu orientieren, fiel mir nicht sofort auf. Der Steinkrug, der die Apfelschorle meiner Freundin beherbergte, hätte mich drauf bringen können. Der Flammkuchen auch, der übrigens hervorragend geschmeckt hat. Der Beilagensalat war zunächst gewöhnungsbedürftig, da ich gewohnt bin, das Dressing als Hauptkomponente zu sehen und die Salatblätter als Beiwerk. Hier konnte der Salat im Duett mit frischen Kräutern seinen Geschmack entfalten und wurde dezent vom Kirschbalsamiko unterstützt. Sehr lecker!

Alles in allem ist das Seitenblick ein Lokal, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Leckeres, gesundes Essen, sehr gute Getränke und beim nächsten Mal versuche ichs mit Fanta.

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Flock 1.o final

Posted by Florian - 4. November 2007

Nur als kurzer Hinweis, Flock ist seit dem gestrigen 3. November in einer 1.0-Version final. Die Features unterscheiden sich nicht vom kürzlich getesteten Flock 1.0 RC3. Man kann problemlos neue Dictionarys herunterladen. Allerdings ist bloggen mit Flock und WordPress bei mir nicht ganz fehlerfrei.

Auch schlecht finde ich die Lokalisierung in andere Sprachen. Die aktuellste Version gibt es nur in Englisch. Auf Spanisch und Slowenisch kann man die 0.9’er runterladen. Der Rest mit Deutsch, Französisch, Russisch, etc. ist nur in der uralten 0.7-Version verfügbar.

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GMail kann IMAP

Posted by Florian - 24. Oktober 2007

Nachdem die Speicherkapazität von GMail erhöht wurde, der nächste Schritt: IMAP-Unterstützung. Beim Abfruf von Mail-Accounts gibt es zwei Standards: POP und IMAP. Der Unterschied ist, dass es bei IMAP u.a. auch Ordnerstrukturen gibt, wobei POP nur eine Inbox kennt.

Aber was bringt IMAP wenn GMail gar keine Ordner unterstützt? Sie sind im Design explizit ausgeschlossen. Die Antwort ist einfach: Die Labels sind als Ordner in IMAP dargestellt. Label definiert man selbst und kann sie den einzelnen Mails zuweisen, ähnlich wie Tags bei Flickr oder Blogs. Wenn meine Mail die Keywords (Labels) „ebay“, „Bestellung“ und „todo“ enthält, ist sie in allen drei Ordnern vorhanden.

Dazu gibt es noch den gewohnten Posteingang und einen System-Ordner „Google-Mail“. Dieser enthält dann den Abfalleimer, versendete Nachrichten, Spam und mit Stern markierte Mails. Eine „Archivierung“ (entfernen aus der Inbox ohne zu löschen) ist mit Thunderbird nicht ohne weiteres möglich. Eine Mail wird in Trash verschoben, im Web ist dann ein neues Keyword „[Imap]/Trash“ vorhanden. Statt aus der Inbox zu löschen, muss man die Mail nach „[Google-Mail]/All Mail“ verschieben.

Man verliert zwar die im Web liebgewonnene Konversationen-Ansicht, aber die IMAP-Unterstützung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Damit können auch Mobiltelefone unterstützt werden, die auf Windows Mobile laufen oder keine (gute) Java-Unterstützung haben.

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Flock 1.0 beta (Release Candidate 3)

Posted by Florian - 24. Oktober 2007

Wer Flock noch gar nicht kennt, möchte sich zuerst meinen früheren Blog-Eintrag durchlesen, oder zumindest das Update auf Flock 0.9. Ich arbeite nun also schon mehr als ein halbes Jahr mit Flock und liebe ihn.

Zum technischen Hintergrund: Flock ist eine Weiterentwicklung von Firefox von einer anderen Firma. Flock ist als „social browser“ darauf ausgelegt, dass man alle seine Accounts dort vereint, pflegt und bearbeitet. Blogging ist direkt eingebaut, Upload zu Flickr, man kann Bookmarks bei del.icio.us.

Auch ein Feature, was ich gerne nutze, ist das Web Clipboard. Links, Texte, Bilder kann man dort ablegen und wie Bookmarks speichern. Wenn man eine Website mag, muss man sie nicht in die Favoriten eintragen, man sternt sie einfach. Sie taucht dann auch der zentralen Webseite des Browsers „My World“ auf. Dort hat man auch Überblick über alle abonnierten RSS-Feeds.

Die eingebaute Websuchleiste ist nichts Neues. Allerdings durchsucht sie auch Browser-History, Favoriten, etc.

Was hat sich getan zur Version 1.0 RC3? Hauptsächlich ist die „My World“-Seite schöner geworden. Man kann jetzt seine Freunde beobachten und sieht, wann sie zuletzt etwas bei Flickr, YouTube und Co. eingestellt haben, genauso wie die Feeds.

Es gibt eine neue People-Leiste, die alle Kontakte anzeigt. Das ist erstmal wichtig für Facebook-Mitglieder, was jetzt auch unterstützt wird. Genauso auch Twitter. Bei Medien-Diensten unterstützt man neben Flickr, Photobucket jetzt auch Piczo.

Negativ bei der neuesten Version ist, dass man sich immer noch sehr zentral auf den US-Markt fokussiert. Das stört mich bei Diensten weniger als dass die Lokalisierung nicht vorhanden ist. Wenn man eine deutsche Version sucht, bekommt man eine 6 Monate alte. Ein deutschtes Wörterbuch zur Rechtschreibkontrolle muss man nach jedem Update wieder neu installieren, obwohl es sich nicht ändert; es wird regelmäßig vom Kompatibilitäts-Checker gelöscht. Nicht schön!

Auch meine Probleme mit WordPress sind seltsam. „Wenn ich den kompletten Umfang von Flock nutzen möchte, muss ich mich nochmal neu einloggen.“ Wieso das jedes mal? Der Funktionsumfang ist nicht beschnitten, dafür gibt es die Warnung jedes mal wenn ich weiter im Blog blättere.

Von den schlechten Seiten abgesehen bleibt ein kostenloser Begleiter übrig, der einem das Bloggen einfach macht und alle Bookmarks smart verwaltet. So weit muss Firefox erstmal kommen.

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Google bietet über vier Gigabyte für Mails

Posted by Florian - 24. Oktober 2007

GMail hat eine neue Runde beim Speichercounter eingeleutet. Vor einem Monat hatte ich noch konstant 2,8 Gigabyte, jetzt zählt die Uhr 4333 MB und soll bis Anfang 2008 auf 6 GB stehen.

Zeit für ein kleines Fazit meiner Nutzung. Ich finde es sehr praktisch, dass ich überall auf meine Mails zugreifen kann. Dabei ist es egal ob am Firmenrechner, Handy oder im Internetcafe. Der Status der Mails wird nahezu in Echtzeit angeglichen. Wenn ich also gleichzeitig im Arbeitszimmer und im Wohnzimmer auf der Wii im Postfach bin, sind im Arbeitszimmer die Mails „gelesen“ markiert, die ich im Wohnzimmer lese.

Die Organisation in Keywords (Labels) ist gewöhnungsbedürftig. Ich denke noch zu sehr in Ordnern. Auch ist es zu schnell passiert, dass die Inbox einfach mal voll läuft. Soll ich die Mail löschen oder archivieren? Die Frage soll ja nach Google erst gar nicht gestellt sein, da genug Platz ist.

Damit kommen wir lückenlos zum zweiten Argument: der Suche. Die Suche ist zwar gut im Hinblick auf Text und Inhalt, aber wenn ich einen speziellen Status mit einem umgrenzten Zeitraum suche, wird es schwierig. Eine mit „Stern“ versehene E-Mail von Anfang März von Frank, die einen Anhang hat, diese Anfrage bedarf einiges an Hilfe-Seiten-Studium. Und greift dann doch nicht, da ich eine andere Mail in der Konversation gesternt habe.

Das führt mich zu den Konversationen, die ich sehr gut finde! Alle Mail mit einem vergleichbaren Betreff werden gruppiert und man sieht alle Beteiligten in der Übersicht. In der Detail-Ansicht sieht man den gesamten Verlauf untereinander, kann einzelne Mails aus- und wieder einblenden. Bei neuen Nachrichten sind alte automatisch ausgeblendet.

Auch die Benutzerführung, die mithilfe von AJAX realisiert ist, funktioniert erstaunlich schnell und intuitiv. Ein Manko ist leider nach wie vor die unklare Rechtslage bezüglich Datenschutz, da meine Daten Googles Kapital darstellen, das sie in Werbebanner investieren. Für vertrauliche und geschäftliche Mails sollte man sich möglicherweise einen anderen Anbieter suchen.

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HTC Home Customizer

Posted by Florian - 10. Oktober 2007

Nachdem mein neues Super-Handy so schön ist, wollte ich es noch schöner haben. Vor allem fand ich drei Tabs auf dem Home-Screen zu wenig und wollte auch fünf. Alles kein Problem mit HTC Home Customizer.

Zunächst: Installation und Erweiterung der Handy-Software passiert auf eigene Gefahr. Was passieren kann… dazu mehr am Schluß.

Man kann sich aus einem mehr oder weniger großem Fundus an Themen bedienen, die man für verschiedene Komponenten nutzt: Die Icons auf der Home-Seite, die Wetter-Icon, die Uhr und der Hintergrund. Dadurch kann man die Icons etwas iPhoniger machen, was bunter und freundlicher wirkt. Einziger Punkt ist, dass das Tool englischsprachig ist und teilweise Überschriften jetzt auch englisch dargestellt werden. Geschenkt!

Zusätzlich zu den drei Tabs „Home“, „Wetter“ und „Programm-Shortcuts“ kommen jetzt noch „Player“ und „Profil“. Gerade das Profil macht viel Sinn wenn man das Handy schnell leise schalten will, Vibration ein- oder ausschalten muss oder sonst den Klingelton ändern möchte. Wer von Nokia kommt, wird das am meisten mögen.



VORHER NACHHER

Der Player-Tab zeigt den Titel des derzeit im Media-Player gespielten Titels und kann vor- und zurückspulen. Das kann man in TouchFLO auch, aber hier ist es halt im Home-Screen.

Man sollte aber nicht jeden Mist installieren. Mein HTC Touch ist ja von Vodafone und im Programme-Verzeichnis bin ich auf ein Programm „E-Mail-Setup“ gestoßen. Ich bin neugierig und habe es angeklickt und kam auf die Vodafone-Seite, wo ich mit einen Blackberry-Client für mein Gerät runterladen kann. Gesagt, getan, es installiert auch fleißig. Irgendwann kommt etwas länger die Uhr… und ich warte. Der Bildschirm wird schwarz, der Bildschirm wird hell und das Gerät hat neu gestartet. Kennt man von Windows. Dumm nur, dass das Gerät nicht wieder hochfahren wollte.

Der Hardware-Reset ist auch im Handbuch beschrieben, die FAT-Patition wird formatiert und mit einem Image gefüllt und schon hat man ein Handy im Auslieferungszustand. Danke Vodafone! Durch Bekannte habe ich dann erfahren, dass es wohl üblich sein soll und man darf kein ActiveSync aktiv haben und sonstwas, da es sonst abstüzt.

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Zehn Jahre Winamp, Winamp ferngesteuert

Posted by Florian - 10. Oktober 2007

Ich war ein jung, viel jünger als jetzt, als ich MP3 entdeckt habe. Seit diesen Jahren ist MP3 immer verbunden mit einem Programm: Winamp von Nullsoft. Es konnte anfangs MP3, jetzt ist es ein komplettes Media-Center.

Die heute erschienene Version Winamp 5.5 ähnelt Vorbildern wie iTunes oder AmaroK und hat zum ersten mal ein Ein-Fenster-Konzept, in dem sich die verschiedenen Listen anzeigen lassen. Was ist besondern schön finde, ist die Zusatzsoftware Winamp Remote, die Medien vom heimischen Rechner an alle Geräte streamt, die Internet haben: Meine Wii, mein Handy, wenn ich beim Kollegen bin.

Solche Lösungen gab es früher zwar auch, aber es ist überraschend wie einfach die Einbindung ist. Mit dem Handy im lokalen Netzwerk streamt der Rechner auch nur im lokalen Netzwerk. Videos werden so aufbereitet, dass mein Handy sie anzeigen kann. Über eine Weboberfläche kann ich „wie am Rechner“ auf meine Medien und Playlists zugreifen.

Aber was ist nicht alles in den letzten 10 Jahren passiert:

Mike das Llama hat mich begleitet über die steinige Version 1.x, die auf meinem Pentium 200 MHz lief. Damals, 1997. Man konnte die Software für 10$ kaufen, es lief aber auch so. Shareware, heutzutage vielleicht nicht jedem ein Begriff.

Das Llama hat es in Version 2.x geschafft, die viel flüssiger und stabiler lief. Äußerlich hat sich nicht viel verändert, unter der Haube soll ziemlich alles geändert und optimiert worden sein. Neue Formate wurden unterstützt, es gab auch MP3-Dateiausgabe. Somit hatte man ziemlich billig ein MP3-Konverter an der Hand. 2000 war es der am meisten verbreitete Media-Player. Damals hatte ich auch ein Winamp 2-Skin vom Spiel Counter Strike gemacht, das es heute allerdings nicht mehr gibt.

Als Nullsoft 1999 von AOL aufgekauft wurde, war es mir etwas mulmig. Die eher studentisch organisierte, offene Struktur an losen und festen Mitarbeitern sollte sich einem Medien-Konzern beugen.

Winamp3 war dann schließlich ein CPU-strotzender GUI-Gigant, der mehr Wert auf Aussehen als auf Stabilität lag. Transparenz, stufenloses Zoomen, vektorbasierte Grafik, XML-basierende Skins und interaktive Oberfläche, das war Hauptmerkmal der 3er-Serie. Dass es nicht nur anfangs zu regelmäßigen Abstürzen kam, sei nur am Rande erwähnt. Das Konzeot von mehreren unterschiedlichen Fenstern für Hauptsteuerung, Playlist und Media-Bibliothek hat sich bis jetzt gehalten.

Eine Version 4 gab es nie. Da Version zwei und drei nebeneinander weiterentwickelt wurden, ohne kompatibel zu sein, hat man eine Version 5 herausgebracht (zwei plus drei gleich fünf). Diese hatte allerdings anfangs die Kinderkrankheiten von drei geerbt.

Man merkt an Kindern, dass man alt wird. Oder Filmen. Oder eben Programmen.

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