Reise nach Jerusalem

Florians persönlicher Blog

Posts Tagged ‘Mail’

GMail kann IMAP

Posted by Florian - 24. Oktober 2007

Nachdem die Speicherkapazität von GMail erhöht wurde, der nächste Schritt: IMAP-Unterstützung. Beim Abfruf von Mail-Accounts gibt es zwei Standards: POP und IMAP. Der Unterschied ist, dass es bei IMAP u.a. auch Ordnerstrukturen gibt, wobei POP nur eine Inbox kennt.

Aber was bringt IMAP wenn GMail gar keine Ordner unterstützt? Sie sind im Design explizit ausgeschlossen. Die Antwort ist einfach: Die Labels sind als Ordner in IMAP dargestellt. Label definiert man selbst und kann sie den einzelnen Mails zuweisen, ähnlich wie Tags bei Flickr oder Blogs. Wenn meine Mail die Keywords (Labels) „ebay“, „Bestellung“ und „todo“ enthält, ist sie in allen drei Ordnern vorhanden.

Dazu gibt es noch den gewohnten Posteingang und einen System-Ordner „Google-Mail“. Dieser enthält dann den Abfalleimer, versendete Nachrichten, Spam und mit Stern markierte Mails. Eine „Archivierung“ (entfernen aus der Inbox ohne zu löschen) ist mit Thunderbird nicht ohne weiteres möglich. Eine Mail wird in Trash verschoben, im Web ist dann ein neues Keyword „[Imap]/Trash“ vorhanden. Statt aus der Inbox zu löschen, muss man die Mail nach „[Google-Mail]/All Mail“ verschieben.

Man verliert zwar die im Web liebgewonnene Konversationen-Ansicht, aber die IMAP-Unterstützung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Damit können auch Mobiltelefone unterstützt werden, die auf Windows Mobile laufen oder keine (gute) Java-Unterstützung haben.

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Google bietet über vier Gigabyte für Mails

Posted by Florian - 24. Oktober 2007

GMail hat eine neue Runde beim Speichercounter eingeleutet. Vor einem Monat hatte ich noch konstant 2,8 Gigabyte, jetzt zählt die Uhr 4333 MB und soll bis Anfang 2008 auf 6 GB stehen.

Zeit für ein kleines Fazit meiner Nutzung. Ich finde es sehr praktisch, dass ich überall auf meine Mails zugreifen kann. Dabei ist es egal ob am Firmenrechner, Handy oder im Internetcafe. Der Status der Mails wird nahezu in Echtzeit angeglichen. Wenn ich also gleichzeitig im Arbeitszimmer und im Wohnzimmer auf der Wii im Postfach bin, sind im Arbeitszimmer die Mails „gelesen“ markiert, die ich im Wohnzimmer lese.

Die Organisation in Keywords (Labels) ist gewöhnungsbedürftig. Ich denke noch zu sehr in Ordnern. Auch ist es zu schnell passiert, dass die Inbox einfach mal voll läuft. Soll ich die Mail löschen oder archivieren? Die Frage soll ja nach Google erst gar nicht gestellt sein, da genug Platz ist.

Damit kommen wir lückenlos zum zweiten Argument: der Suche. Die Suche ist zwar gut im Hinblick auf Text und Inhalt, aber wenn ich einen speziellen Status mit einem umgrenzten Zeitraum suche, wird es schwierig. Eine mit „Stern“ versehene E-Mail von Anfang März von Frank, die einen Anhang hat, diese Anfrage bedarf einiges an Hilfe-Seiten-Studium. Und greift dann doch nicht, da ich eine andere Mail in der Konversation gesternt habe.

Das führt mich zu den Konversationen, die ich sehr gut finde! Alle Mail mit einem vergleichbaren Betreff werden gruppiert und man sieht alle Beteiligten in der Übersicht. In der Detail-Ansicht sieht man den gesamten Verlauf untereinander, kann einzelne Mails aus- und wieder einblenden. Bei neuen Nachrichten sind alte automatisch ausgeblendet.

Auch die Benutzerführung, die mithilfe von AJAX realisiert ist, funktioniert erstaunlich schnell und intuitiv. Ein Manko ist leider nach wie vor die unklare Rechtslage bezüglich Datenschutz, da meine Daten Googles Kapital darstellen, das sie in Werbebanner investieren. Für vertrauliche und geschäftliche Mails sollte man sich möglicherweise einen anderen Anbieter suchen.

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„Pimp my GMail“ und „MS Firefox“

Posted by Florian - 16. Februar 2007

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich jetzt einen Googlemail-Account habe. Fast drei Gigabyte an Speicherplatz und ich habe nur ein Dutzend Mails der wikia.com Mailingliste. Da ich die Mailingliste schon länger abonnierte, sammelten sich insgesamt 1200 Mails (sieben Megabyte) in meinem Standard-Postfach. Die sollten da raus und ins gmail rein. Mit Bordmitteln ging das nicht.

Robs Blog hat allerdings Lösungen für alle Probleme rund um gmail. Eine deutsche Zusammenfassung auch im essentail freebies Forum. Mithilfe von Mark Loyns GML (Google GMail Loader) kann man über einen Relay-SMTP seine Mails ins gmail-Postfach transferieren. Das Datum der Mail im Posteingang wird dabei allerdings verfälscht und zeigt ab dann das Ankunftsdatum an. In der Detail-Ansicht der Mail ist dann wieder das originale Datum zu sehen.

Nun habe ich aus 1200 Mails in gmail 337 „Unterhaltungen“ gemacht, die ich dynamisch durchsuchen kann. Wie gesagt, ich teste gmail noch aus und versuche die Vor- und Nachteile zu entdecken. Die Vorteile von Firefox liegen auf der Hand. Dann gibts auch die Leute, die dem Internet Explorer die Stange halten oder auch durch die neue Version IE 7 verprellt werden.

Für alle diese Leute wird das interessant sein: Microsoft Firefox 2007. Aus der Feature-Liste: Die Suchliste ist einstellbar und man kann alle Microsoft-Suchdienste konfigurieren. Der richtige Knüller ist allerdings der folgende Werbespot, den man sich auf der Seite auch runterladen kann:

Für diejenigen, die die Ironie auf der Webseite von Microsoft Firefox verpasst haben, hier noch ein deutlicher Hinweis: Es ist nicht echt, es ist nur ein Joke. Kein Joke ist, dass man sich kostenlos eine persönliche @msfirefox.com Mailadresse einrichten kann. Allerdings auch das FAQ beachten:

Will I see all my e-mails, contacts, and other info a year from now?
Probably not.

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